Geschichte der Burg Hanstein.
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Nach Ottos Todc 1083 theilten sich seine drei Söhne Hein-rich, Siegfried und Cuno in das väterliche Erbe und derälteste von ihnen, Heinrich, den die Chroniken den Dicken oderFetten nennen, Schirmvogt der Klöster Corvci und Helmars-hauscn, Wohlthäter des Klosters Lippoldsberg bekam höchstwahrscheinlich zu seinem Antheil auch die Burg Hanstein, da erals Besitzer der Güter an der Leine und der Wcrra auftritt. Erfand seinen Tod im Kampfe mit den Friesen 1101.
Vcrhcirathct war er mit Gertrud von Braunschweig, einervcrwittwetcn Gräfin von Kattlcnburg, welche sich nach seinem Todemit Heinrich Markgrafen von Meißen zum dritten Male verhcira-thetc und 1117 gestorben ist. Dem Grafen Heinrich von Nordhcimgebar sie einen Sohn, Otto III. sclebilis), welcher vor der Mutter1116 ohne Erben starb, und zwei Töchter, von denen die erste,Richenza, Gemahlin Kaisers Lothar die Nordhcimischcn Alloda ander Leine und Werra, ihrer Tochter Gertrud, Gemahlin Heinrichsdes Stolzen, diesem und durch denselben dessen Sohne Heinrich deinLöwen, folglich dcm W c lfi sch cn Hause zubrachte. Die Lehen fielenan die von Bomencburg.
Während der Han sie in dem mächtigen in Sachsen und Baicrnherrschenden Hause der Welsen Kraft des Erbrechts zugefallen war,und Heinrich der Stolze seinen Beinamen durch Wort unv Thatrechtfertigte, taucht auf einmal, zuerst 1145 im Gefolge des Erzbi-schofs Heinrich von Mainz ein 1'oppo cks Ilnuenstsiu (llrk. B. 1.)und 1151 derselbe als koppo comes clo Ilmmtcm auf. Wer dieserPoppo auch gewesen seyn mag, seinen Grafcntitel kann er nicht vomH an stein entlehnt und zur Familie von Hanstein, die damalsdas Viccdomat auf dem Nnsteberge bcklcivetc, kann er nicht gehört,am wenigsten ihr Stammvater gewesen seyn. Der Vorname Poppoweist uns auf die Grafen von Hcnnebcrg, und es ist Währ-
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»5) Weder Landan in s. Ritterburgen, noch Herr von Boineburg in Erschu. Grllber Encykloyedie haben diesen Umstand, daß der Hanstein keinLehen, sondern ein Allodium war, folglich auf die weibliche Linie über-gehen konnte, nicht bedacht; sonst würden sie eingesehen haben, wie derHanstein ohne Gewalt an das Welfische Haus gekommen sehn konnte.