Druckschrift 
2,2 (1863)
Entstehung
Seite
706
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Hammerteich und der Mühle, den beiden Vorwerken Capelund Frankerei, der Hälfte der großen Tammendorfschen Haideund den Pächten in Klebow; der von Stoessel dagegenTammendorf w. W. Es währte jedoch lange, bevor dieseTheilung geordnet war; denn noch Cüftrin 1644 den

15. October heißt es in einer Nota über die Beleihung derStoessel mit ihren Gütern: „der Tammendorfssche Lehnbriefhat noch nicht können gefertigt werden, denn die Theilung mitChristianen von Winterfeld ist noch nicht allerdingsrichtig"(4). Eustachius von Schlieben, Herren Andreasdcö Comptnrs zu Lagow Sohn, hatte von Churfürst JohannSiegismund, Crossen den 18. Mai 1669, einen Lehnbrieserhalten über ^ Trcbichow, ganz Radenickel, den Hammertcichund die Mühle, wie er es von HanS von Loeben erkauft.Der Besitz der Loeben muß ein vorübergehender gewesensein; denn Dat. Cüstrin Sonnabend nach Nisorioorclias äomim1555 ertheilte Markgraf Johann einen Lehnbrief an An-dreas von Schlieben, Comptur zu Lagow über halbTrebichow und ganz Nadenickel. Ebenso erhielt Eustachiusvon Schlieben einen Lehnbrief über dieselben Güter vomChnrfürsten Joachim Friedrich Cölln an der Spree den5. April 1598. Die Hammermühle dagegen war schon 1545von Ulrich von Loeben auf Kurtschow an seine Brüderkäuflich überlassen worden und noch ertheilte Churf. JohannGeorge Cüstrin Dienstags nach Rstomilck 1595 seinen Kon-sens wegen der erkauften Hammermühle. Ueber die andereHälfte von Trebichow und ganz Riesenitz o. x. erhieltenCölln an der Spree Montags nach ckueobi 1577 vom Churf.Johann George: Wilhelm, Philipp, George undConrad Gebrüder die Steinkeller, wie sie dieselben Gütervon Wolfs und George Gebrüder die Loeben auf Drc-now erkauft hatten, einen Lehnbrief.