106
jogen, ju ©rafen u. f. w. — fegte. 5©enn aud)biefe Beamten anfangß nur auf SÜSiberruf ober aufSebenßjeft beftellt würben, fo würbe bod) ihre Slmtß*gemalt balb (auf febcn galt fd)on im Xltcn 3al)nIjunDertc) t'n ihren ©efd)lcd)tern erblid). Sa bie©runbherrlid)feit ohnehin mit einer gewiffen «f)ol)eitüber bie vfünterfaßen oerbunbcn war, fo war bie(Srblid)fcit cineß ©taatßamteß mit bcn gerrfd;cnbcn9ied)tßbegriffcn »ollfommen pereinbar. ©ß beburfte,um baß redjtlid) 3 u '^P l 9 e ln cln 9M)t S u »erwansbeln, nur günftiger ttmftdnbe unb ißerhältnific.UnD on btcfen fehlte eß nidjt. Sie Sanbljerrcn wa*waren fd)on alß Sanbgerren mächtig genug; baß2lmt fteigerte bicfe 5Wad)t um fo mehr, ba eß theilßmit einer auf £iegenfd)aften angewiefenen ißefolbungtheilß mit bem j?rtegßbefehle »erbunben war. 0tarbber 33eamte, fo hatte eß befonbere ©djwierigFeiten,ben 0of)n auß bem ißefige beß Simteß ju fegen;5. iß. fd)on beßwegen, weil bt'e 33efolbungßgütcroon bem 0tamnigute gefonbert werben mußten.9?un gelang eß jwar nicht allen Sanbgerrcn mit ihrerlanbherrlidjcn ßpoheit ein föniglid)eß 2lmt ju Perci*nigen. Jlbcr aud) benen, weldien biefeß nid;t ge?lang, fam baß ßmporftreben ihrer ©tanbcßgenoj|eitunb überhaupt ber Verfall ber fönigtichen ©cwaltju fiatten. 2llle Sanbherrcn, fie ntod)ten Föniglichcißcamte fepn ober nid)t, fianben, baffelbe 3' e ' mitohngefähr gleidjen SEHitteln ocrfolgenb, beut Königegegenüber für einen 9)iann. ©ß bilbete ftd) in