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machen, wie viel er für sein Volk und sein Volk für ihngebetet hat »nd der Segen davon kann ja anch nicht aus-bleiben. Er war ein Friedenskönig, der den Frieden liebtennd nun anch in der von ihm erbauten Friedenskirche ruhtals ein Kind des Friedens, bis einst ein Friede ohneUnterlaß sein wird.
Das war nun der zweite König, dessen Tod ich erlebtennd der meinem Herzen lieb nnd Werth war, wie sein un-vergeßlicher Vater, in dessen Regierung meine Jugendjahrefielen, nnd der nun regierende König Wilhelm I. nichtminder.
Im Sommer dieses Jahres bauten wir oben ansunserm Hansboden am östlichen Giebel eine Krankenstube,nebst einer kleinen Schlafkammcr und Näncherboden. DasHolz zu diesem Ausbau wurde uns abermals von der FranAcbtissin gütigst geschenkt, so daß die Kosten dieses Bauesnur gering waren. Durch die Gnade Gottes aber habenwir sie bis ans den heutigen Tag noch nicht für den Zweckbenutzt, wozu das dringende Bedürfniß für kommende Fällesie vorsorglich herzustellen bemüht war.
Der Herbst dieses Jahres brachte für unser Preußeneinen merkwürdigen Tag. Am 18. October war derKrönnngstag König Wilhelm I. zu Königsberg. DieZeitungen wußten viel von der Pracht und Herrlichkeitdieses Actes zu erzählen. Mir war bei dem Allen dasErquicklichste, daß unser liebe König die Krone vom Altarenahm, als ein Zcugniß, daß er ein König von GottesGnaden sein wolle, obwohl die Demokratie ihn gern zneinem Könige von Volkes Gnaden machen wollte. Aberer machte fortan den Wahlspruch seines in Gott rnhendenKöniglichen Bruders: „Ich nnd mein Haus, wir wollendem Herrn dienen!" anch zu dem seinigen. Zum Andenkendieser Begebenheit wurden sogenannte Krönnngsthaler ge-prägt, von denen anch einer in meine Hände kam, den ichmir aufgehoben habe. Er zeigt ans dem Avers die Majestätenim Krönungsornat mit der Umschrift: ^Vilbelm XöniZUiiinioiu v. Ursrmseu; aus dem Revers den