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zum Verwundern, wenn solche Menschen auch die Obrigkeitfür überflüssig erachteten und nun durch ihre Schriften undReden ihre heillose Lehre zu verbreiten suchten, was ihnenauch nur zu gut gelang. Als nun von Berlin aus dasSignal gegeben war, regten sich die Demokraten auch hier,und eines Morgens fand man auf öffentlichem Platze einervthe Aufrnhrsfahne aufgepflanzt, welche die Obrigkeit aberwieder abnehmen ließ. Aber das tolle Treiben nahm damitseinen Anfang. Im Schauspiclhanse hielten sie großeBürgcrversammlungcn und reizten mit ihrem großmäuligenGeschwätz das Volk zum Ungehorsam und zum Abfallgegen die von Gott geordnete Herrschaft. Und damit sieauch Macht hätten, ihre Grundsätze durchzuführen, bildetensie eine Bürgerwehr, und da ging es nun alle Tage lustigmit Musik zum Exerzieren und viele gewohnten sich an, zubummeln, und die größten Bummler waren die angesehnstenLeute. Zum Arbeiten hatten bald die Wenigsten Lust, destomehr aber wurden die Bier- und Branntweinhänser besucht.Als sie nun Alles genug vorbereitet zu haben glaubten,sollte es losgehen. Der wackere und seinem Könige treuergebene, aber darum eben auch unbeliebte, StadtrathFörstemann war das nächste Ziel, ans den die Demokratenes abgesehen hatten und dann sollte es so weiter gehen.Ich kann es mir noch wie heute geschehen erinnern, wieeines Abends das Lärmen losging. Mehrere Bummler,von den Demokraten angestachelt, hatten sich zusammen-gerottet in der Straße, wo der Stadtrath wohnte, rissendas Steinpflaster ans, warfen die Straßenlaterne entzweiund bald flogen auch die Steine gegen die Fenster undklirrend war eins nach dem andern zertrümmert. Aber baldwaren die Jäger des 4. Jägerbataillons zusammen getretenvor die nicht weit davon gelegene Hauptwache und gleichdarauf erschien auch die Bürgcrwehr auf dem Tumnltplatze,und als die Soldaten scharf luden, da lief das Volk wiedie Hasen auseinander und der beabsichtigte Strnßcnkampfnahm ein lustiges Ende zum Schrecken der Anstifter, dienachher zur Untersuchung gezogen und dafür mit Gefängnis