daß Johann Michael Eckart hiesigen Bürger undHandardeiters Söhnlein mit Namen AndreasGottfried im Jahre 1764 dm 28. Decembcr ge-tauft worden. Die Pathcn waren Meister Groß-heim, Färber allhier. 2, Und Nonslsur Höring,Schmiedepursche. 3, Jungfer Maria Neben.
Solches wird hierdurch der Wahrheit gemäßund mit meinen Siegel bescheinigt; so geschehenNordhausen den 22. Jan. 1795.
Johann Gottfried Bertram(D. 8.) Xöckitil im Altendorfe.
Daß dieser Auszug aus dem Altendörfer Kirchenbncheseine Richtigkeit habe, wird hiermit schuldigst bescheinigt von
Ernst Christoph Bohne(U. 8.) Pastor im Altendorfe.
Bald nach der Geburt ihres Sohnes zogen die Elternin die Neustadt, im Jahre 1770, wo der Knabe seineJugendjahre verlebte. Seinen Schulunterricht erhielt erin der Nenstädter Schule, die 1764 erbaut wurde, wie dieüber der Hansthür stehende Inschrift bekundet. Sein Lehrerwar der aus Görsbach bei Nordhansen gebürtige JohannChristoph Heft, welcher vom 22. März 1765 bis zum 19.October 1811 das Amt eines Aeditnns oder Kirchendienersund Schnllehrers verwaltete.
Seinen Confirmandennnterricht erhielt Gottfried Eckartvon dem damaligen Pastor an der St. Jacobikirche,Hüpede», dessen Bildniß zur Linken der Kanzel in derKirche hängt. Derselbe hat ihn auch eingesegnet und daserste heilige Abendmahl ertheilt, bei welcher letzterer heiligenHandlung ihm dieser sein Beichtvater ein schön in Ledergebundenes und mit Goldschnitt versehenes Beicht- undCvmmunionbnch, „Der zu seinem Jesu sich nahendeSünder" von Benjamin Schmolck, schenkte. In dasselbeschrieb sein Lehrer das nachstehende Erinnernngswort:
Der Mensch prüfe sich selbst, ob er seineSünden 1) erkenne von Herzen, 2) bekenne,3) bereue und verabscheue, 4) die Verdienste Jesu
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