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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
Seite
399
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Nüremberg, auf die anderrseit, vns bede als für einen man genomen vnderkoren haben, auszusprechen vnd gentzlichen ezu entscheiden, von solichesrechtes redliches vnd ewiges kaüffes wegen, als derselbe vnserr lieber Herrevnd 0heiin, Herr Fridrich Bischoff zu Eyhsteten, mit dem vorbenanten HeinrichSchencken von le wttershawsen, Margreden seinerr elichen wirttinn, Heinrichseinem Süne vnd allen iren Erben gemacht vnd getan hat, vmb alle guter,gewonheiten vnd rechten, die sie haben vnd gehabt haben zu Newsteten vndzu Tünbaeh, ezu dorff vnd czufelde, Es seind Hewser, Hoffe, wisen, Ecker,ITolczer, wasser, weyer, wünn weide, farnde vnd ligende habe, besucht vndvmbesucht, nichts auszgenomen, dorczu sie vns auf beidenseiten Sechs Erbergmanne geben vnd czugeschickt haben, mit vns vmb denselben kauff auszu-sprechen, vnd ezu entscheiden, dorumb sie von derselben yetzbenanten guterwegen vormals ettliclier masse in czweitracht gewesen seindt; vnd wie wir mitden ezugegeben sechs mannen dorümb aussprechen vnd scheiden, haben sievns aufbeidenseiten gelobt vnd gesprochen, gentzlichen vnuerrückt vnd 011 alleWiderrede czuhalten vnd czüuolfuren ongeuerde. Also hett ezu vns der Er-wirdige vnserr lieberr Herre vnd Oheime, Herr Fridrich Bischof ezu Eystet,geben Hannsen von lidbach, Eutzen von Eybe, Rittere, vnd Peter von Eheri-lieim von Klingenstein genant; So hat zu vns geben Heinrich Schencke vonle wttershawsen, von seinen vnd seiner Erben wegen, Walthern von Secken-dorff von Stopffenlieim, Iremfrid von Seckendorff, Rittere, vnd HeinrichRawssengrunerr. Also scheiden wir vnd sprechen aus eintrechticlichen, dasvnser Herre von Eyhsteten dieselben vorbenanten guter mit allen iren gewon-heiten vnd rechten ynnen haben, nützen vnd niessen, besetzen vnd entsetzensol vnd mag nach seinem pesten willen, on alle hindernüsse vnd zusprucheHeinrichs schencken, Margreden seiner elichen wirttinn, Heinrich seins Sunesvnd alle irer Erben furbas ewichchen. Auch scheiden wir, das vnser Herre vonEyhstet dem vorbenanten Heinrich schencken vnd seinen Erben für den vor-geschriben kauff vnd guter alle richten vnd czalen sol Sechshundert Reinischguidein gut an golde vnd swer genug an rechtem gewichte, die sol er sie vn-uerczoglichen richten vnd czalen, halb auf vnserr frawen tag lichtmesse schirstkörnend vnd das ander halbteil auf den nehsten sandt walpurgen tag dornochschirst körnend, zu Nuremberg inder Stat oder auf vnser vesten doselbst, 011alle ire Scheden ongeuerde. Auch sol in vnserr herre von Eyhstet dieselbenSechshundert guidein verschreiben, vergewissen vnd verpurgen mit sechs gu-ten bürgen, als recht ist, doran sie benügt, also, das sie des geldes habendeseindt auf ye die frist, als vorgeschriben stet; So sol im Heinrich schencke,von seinen, Margreden seiner elichen hawsfrawen, Heinrichs seines Sünes