Heinrich vorgenant auch vns beyden gleicherweizz für sich globthat, auch mithantgeben trewen an eydes stat, yeder teil für sich; vnd dy sein Mit namen:hern Micheln von Sawnsheim, Ritter, seinen Sun Erkenger vnd dy lemplein,vnd anderr Ritter vnd knecht, dy vor Meynberg gelegen sein vnd dy GrafenHeinrichs feynt sein worden, vnd alle ir helffer vnd alle dy, die auf bedseitendarvnter verdaht sein, vnd dy des kriegs zu schicken haben angeuerd. Nuhaben wir mit gutem Rat Ritter vnd knecht dy vorgenanten krieg vnd zweyunggesclieiden, vnd scheiden dy auch mit cral't dicz brifs, als hie nachgeschribenstet. Zum ersten so scheiden wir, das vnserr vorgenant herre von Wirczpurgvnd die vorgeschriben auf einen teil, vnd Graf Heinrich von Hennenberg vorge-nant vnd dy sein auff den andern teil, vnd alle dy, die auf bede Seiten darvnterverdaht sein vnd des krygs zu schicken haben, Das ez vmb alle sacli, dy sichverlawffen haben, ez sey mit worten oder mit werken, Brand, Mord, Nam,oder wy sich das verhandelt hat, ein gancz stet vnd getrew slin sol sein aufbeidenteilen vnd alle dy darvnter verdaht sein an alle geuerd. Auch scheidenwir, das Erkenger, des vorgenanten Michels Sun, der schaczung, als yn GrafHeinrich yn gefengnüzz gescliaczt hat, derselben schaczung er auff mitVastenSechshundert guidein solt geben haben, ledig vnd los sol sein auff dise vnddy künftigen friste, Vnd des sol ym Graf Heinrich seinen offen brif geben mitseinem anhangenden Insigel, das er vnd sein Bürgen der schaczung gancz vndgar ledig sein, vnd ist ez ein notdurft, wann er zu den heiigen hat gesworn,dy zu beczaln. Auch scheiden wir vmb dy gefangen, da graf Heinrich meynet,er sey der nicht mehtig, dy da globt haben Sechshundert guidein zu geben, dasol Graf Heinrich sein vermugen darczutün, das sy ledig werden ongeuerd;mag er sy aber nicht ledig gemachen, so sol man dyselben gefangen vber dySechshundert guidein nicht schaczen; alle ander gefangen, mit namen ApelRösch, keiner zu Geroltshofen, dy sullen auf bedseiten leclig sein auffein siehtvrfeh angeuerde. Auch scheiden wir, das Graf Heinrich sol vnserm lierren vonwirczpurg gewarten ein Jar mit funff vnd zwenczig mit glefen, wenn ir vnserherre von Wirczpurg bedarff, auf vnsers herren von Wirczpurg kost vnd aufGrafen Heinrichs schaden. Auch ist zu wissen, das dy Buchner, herr Eberhartvon Buchnaw vnd Neythart sein Sün, Heinrich von der Tann vnd ir helfer,das dy in diser richtung vnd aussprach nicht begriffen sein, Doch so sol vnserrherre von Wirczpurg versuchen ernstlich, ob dy obgeschriben vnd die iren indisem auzspruch wollen bleiben, ist das, das sy da bey bleiben wollen, dassol man Graf Heinrich lassen wissen, vnd sullen dann dy vorgenanten vonBuchna w, vnd von der Tann in dem vorgenanten auzspruch der richtung be-griffen sein in aller mazz, als vorgeschriben stet: wolten sy aber darynn nicht
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