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5 (1859) Urkunden der fränkischen Linie : 1378 - 1398
Entstehung
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156
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zwen seines Rates dorzu geben solten, Ynd wie die vier dasselbe Slossz nachiren trewen schaczten vnd achtenn an gelte, dasselbe gelt halbes sal derselbenyder herre dem obern herren geben vnd bezalen in der Jaresl'riste, als dazSlosz gewunnen ist worden; Wer aber, daz die vier sieh dez nicht vereinenmochten, dez solten dieselben vier einen geleichenn Obenman nach iren trewenzn in nemen, Vnd wie die funfe, oder der merer teil vnter yn also achten vndschaczen wurden, dapey sal ez beleiben, Ynd dornach daz halbeteil vergoltenwerden, als oben stet geschriben. Wer aber, daz ein Slosz oder mer gewunnenwurde in dem obern lande, dorzu der nyder dem obern wer beholffen, als oftdaz geschehe, daz solte demselben herren dez obern landes beleiben: Also,daz derselbe herre zwen seines Rates vnd der nyder herre auch zwen seinesRates dorzu solten geben, vnd wie die vier dasselbe Slosz nach iren trewenschaczten vnd achtenn an gelte, dasselbe gelt halbes sal derselbe Ober herredem nydern herren geben vnd bezalen in der Jaresfriste, als daz Slosz gewun-nen ist worden. Wer aber, daz sich die vier dez nicht vereynen mochten, Sosolten dieselben vier einen geleichenn Obenman nach iren trewen zu in nemen,Vnd wie die funfe oder der merer teil vnter in in also achten vnd schaczenwurden, dapey sal ez beleiben, Ynd dornach daz halbe teil vergolten werden,als oben geschriben stet. Wenn auch beide herren einer dem andern zu dinsteoder in irr beider geschehe zu fclde komen, Waz sie dann gefangner gewunnen,dieselben gefangenn sullen vnter sie geteilt werden nach anzale gewappenterlcwte, die yeglicher uff dem felde hat. Auch haben wir geteydinget: Waz vnservorgenanten beide Süne mit einander gewinnen, ez sey von Weiben, oder sustwie daz gewunnen wirdet, ee daz sie mit einander geteilt haben, geleich miteinander teilen sullen. Geschehe auch, daz der vorgenanten vnserr Sune einernach der teilunge eine Slosse oder mer wurde verseczen oder uerkummern, alsoft daz geschehe, dasselbe sal er dem andern seinem Bruder vier wochen vordez satzes zeit lassen wissen vnd anbieten; Mag er dann uff dasselbe Sloszsouiel geltes geleilicn, dorumb er daz andern lewton wil verseczen, So sal erim dez vor andern lewten gunnen, an sich in saczes weise zupringcn. Werauch, daz irrer einer, welcher daz wer, nach der teylunge Slosz oder guter,wie die genant weren, wurde verkauffen, dieselben Slosz vnd guter sal er vordez kauffes zil ein vierteil Jares den andern anbieten; Wolte dan der andervnser Sune souiel geltes als ander lewte dorumb geben, so sal er im desselbenkauffes vor andern lewten gunnen. Wenn auch die uorgenant zeit saczes oderkauffes wer uergangen, als oben geschriben stet, Vnd zu yeglicher zeit derander Bruder zu den Slossen oder guten mit kauffen oder seczen mit gelt, alsoben geschriben ist, nicht mochte kumen, So mochte dornach der ander Bruder,