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nicht selten Fehler vorhanden; in einigen Fällen wurden dieselben durchanderweitige richtiger erscheinende ersetzt, mehrentheils aber bei abweichen-den Angaben mit einem (?) versehen. — Die lateinische Druckschriftwurde einestheils als die für die zahlreichen ehem. Commilitonen russi-scher und polnischer Herkunft geläufigere, anderentheils aus dem Grundegewählt, weil die Matrikelbücher in lateinischer Schreibschrift geführtsind. — Die Abkürzungen brauchen wohl nicht besonders erklärt zu wer-den ; dieselben sind durchweg dem unmittelbaren Verständniss der Leserangepasst. —- Bedeutendere Persönlichkeiten, wie G. Petersen, K. E. v.Baer, Pirogow, LTlmann etc. wurden möglichst ausführlich behandelt; nachdenjenigen Persönlichkeiten, die erst in den letzten Jahren die Univer-sität verlassen haben, wurden Einzelforschungen nur ausnahmsweiseangestellt.
Die Irrthümer, Lücken und Ungleichmässigkeiten der Arbeit sind be-trächtlich ; wer aber Verständniss dafür besitzt, was es heisst, zu arbeitenmit einem Material von 14,000 Namen, von denen oft mehr als 50 gleichenFamiliennamen angehören, mit Zehntausenden von Jahreszahlen, mit oftunleserlich, oft missverständlich geschriebenen, nicht selten mit anderenAngaben sich widersprechenden Aufzeichnungen, mit Quellen, an denenKritik zu üben meist unmöglich ist — der wird gewiss mit einiger Nach-sicht die Fehler und Schwächen beurtheilen, auch wenn sie ihm im erstenAugenblick „unverzeihlich" erscheinen.
Ein von Dr. G. Otto geführtes Verzeichniss der Druck- und Schreib-fehler, sowie der während des Druckes bekannt gewordenen wichtigstenNachträge ist im Anhange beigegeben.
Zum Schluss sei allen Denen, welche diesem Unternehmen ihrethätige Mitwirkung haben angedeihen lassen, wärmster Dank ausge-sprochen — vor Allem den bereits genannten Herren Notar J. Beisein St. Petersburg, Secretär A. Buchholtz in Riga, Ritterschafts-SecretärBaron Harald Toll in Reval; ferner den Herren GeneralsuperintendentJ. Glowacki in Wilna, Oberlehrer E. Co sack in Pernau, Lehrer C.Johannson in Pleskau, Dr. W. Lubelski in Warschau, StaatsrathE. v. Nottbeck in Reval, Professor Dr. P. v. W i s k o w a t o w inDorpat, Conseils-Secretär G. Treffner in Dorpat, Mag. P. Birken-