erstreckenden Materials verbunden sind, wurde doch in einigen Beziehun-gen eine Erweiterung der Anlage des „A1 bunr academi-c u m" gegenüber den früheren Ausgaben durchgeführt. Diese letzterengaben Vor- und Zunamen, Heimath, Studienfach und Studienzeit, akade-mische Würden und Auszeichnungen, das Beachtenswerthere aus den spä-teren Lebensstellungen ohne jede zeitliche Begrenzung, endlich ev. dasTodesjahr nebst Todesort. Eine Erweiterung dieses Rahmens ist nun invorliegender Ausgabe insofern eingetreten, als: 1) die genauen Geburts-daten, soweit sie in der Matrikel oder für die älteste Zeit in sonstigenzuverlässigen Angaben vorhanden waren, 2) die Jahreszahlen zurzeitlichen Begrenzung der bekleideten Lebensstellungen, 3) überhauptBernerkenswerthes in weiterem Rahmen als bisher, wenn-gleich stets in möglichst knapper Fassung, 4) die Todestage mit hin-einbezogen wurden. — Gegen diese Erweiterungen lassen sich freilichernste Bedenken geltend machen; vor Allem musste durch die so hinzu-kommenden vielen Zehntausende ziffermässiger Angaben die Irrthums-fähigkeit ausserordentlich gesteigert werden. Nach der anderen Seite aberliegt es auf der Hand, das durch diese Angaben (durch die Geburtsdatenu. A. auch für die Identifieirung der betreffenden Persönlichkeiten, durchdie umgrenzenden Jahreszahlen für den Eindruck des Gesammt-Lebens-bildes) in biographischer Hinsicht ungemein viel gewonnen werden musste,auch wenn, wie es anders ja nicht sein konnte, diese genaueren Datennur theilweise sich beschaffen liessen und nicht selten fehlerhaftausfielen.
Im Uebrigen ist, wie bisher, die Reihenfolge der Namen eine chro-nologische; die vor jedem Namen stehende Ziffer ist die ImmatriCulations-Nummer; Vor- und Zunamen weichen nur selten in ihrer Schreibweisevon der in der Matrikel verzeichneten ab, selbst dort nicht immer, woGlieder derselben Familie verschieden verzeichnet waren. Bei Inländernbezeichnet die Heimaths-Angabe fast durchweg den Namen des Gouver-nements oder der Provinz ihres Geburtsortes. Mehrentheils sind nursolche Angaben in der Unterbrechung der Studienzeit berücksichtigt, diesich nach den Acten auf etwa ein Jahr oder mehr ausdehnten. — Wasdie Geburtsdaten anlangt, so sind in den Matrikelbüchern, namentlich inältester Zeit, fraglos — und darüber kann man sich garnicht wundern —