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dreifache Bürgerkronc, die ihm wie von unserer schlcsische» Pauptstadt, so vonzwei anderen Städten der Provinzen dargebracht worden ist, deren Söhne erzu Kamps und Sieg in glorreichen Foldziigen hat fuhren dürfen.
Doch nun — hat er den Lauf vollendet, den Känipscrlauf draußen, denpilgerlanf drinnen. Sein Scheiden ans der Provinz, an der sein pcrz hing, istauch so bald die Zeit seines Abscheiden? von dieser Erde geworden. Run ister wieder heimgekehrt, als ein stiller Mann, zur letzten Ruhe, in die altePcimath. Nun blickt sein Grab im hellen Sonnenschein von dieser Kirche aushoch und weit hinüber und hinaus, es grüßt still hinüber zu seinem Rinder-Hanse, wo er im Rreise der Seinen so oft glücklich gewesen, es grüßt weithinaus in das alte liebe Schlesierland, zu all' den vielen perzen, die trcn fürihn geschlagen haben. Und die Rirche dabei, sie weist hinauf, den altenKämpfer, der nun müde geworden ist, den Erdcnpilgcr, der nun den Laufvollendet hat, weist hinauf ihn und die Seinen und uns Alle in die ewigePcimath der Seele: Er hat einen guten Kampf gekämpfet, er hat den Laufvollendet, er hat Glauben gehalten!
d? wie arm ist doch ein Leben — und ob es noch so reich an Ehren undan Siegen sonst wäre — wenn es nichts weiß und nichts hat von dem Einen,was noth ist, von dem Einen, was uns bleibt, auch wenn Alles hienieden indas Grab sinkt. Darum war dieses des thcuren Entschlafenen bestes Gnt,köstlichstes Kleinod: er hat Glauben gehalten. Das alte Schlcsierlicd:
„lvollt ihr wissen, was mein preis?
Wollt ihr lernen, was ich weiß?
Wollt ihr sehn mein Eigcnthum?
Wollt ihr hören, was mein Ruhm?
Jesus, der Gekreuzigte!" —das war sein aufrichtiges Bekcnntniß, das sein einiger Trost im Leben undim Sterben.
Die Gustav-Adolfs-Losnng: „Der frömmste Soldat, der tapferste Soldat",war sein Lieblingswort und seine Lcbcnslosnng. „Ich weiß, von wem derSegen kommt!" — so hat er zu uns Pastoren des Armee-Corps an seinemJubelfeste gesagt. Und er wußte es wirklich, er hatte das Iosna- und Zollcrn-Bekenntniß aufrichtig über seine Schwelle gesetzt: „Ich und mein paus, wirwollen dein perrn dienen;" er beugte sich aufrichtig vor dem Gottcswort undhielt sich gern dazu in Gottes und in seinem eigenen pause und es wird mirunvergessen sein, mit wie tiefer pcrzensbewegung, ja perzcnsbeugung vor demallein heiligen Gott der so hochgestellte und hochgesinnte Mann nach demheiligen Sakramente des Altars die Glanbenshand ausstreckte und wie er danur eine Losung wußte und kannte, nämlich die: „Pier kommt ein armerSünder her, der gern nm's Lösgcld selig wär'!" Das war sein palt in derlangen und schweren Leidonszeit, die ihm zuletzt »ach Gottes Weisheit beschieden,dieses auch sein einziger Trost im letzten Stündlein. Da hat er noch einmalan der Wegzehrung in Jesu heiligen, Leib und Blut sich erquickt und sich dannstill in seines peilandes dnrchgrabene pände gelegt und ist dann ganz still undsanft heimgegangen zu seinein perrn und unserm perrn. Und die Seinen