nach Breslau zurückkehrte, die sterbliche Hülle nach Schlesien über-'geführt" und am Ich. Februar aus dcnr hochgelegenen Kirch-hofe von Hochkirch bei Breslau, in der Nähe des Gutes seinesSchwiegersohnes, beigesetzt."* Die Grabrede hielt ihm der Militär-Oberpfarrer l»r. Richter (später evangelischer Feldpropst derArmee), welcher ihm im Leben nahe gestanden hatte (Arkunden-Anhang 62). So ruht er, der (7 Jahre lang das SchlesischeArmee-Torps commandirt hatte,""" nntten unter ihm.
Seine Majestät der Raiser und Aönig befahl dem VI. Armee-Torps 2 Tage und dem (2. Dragoner-Regiment 3 Tage Traueranzulegen.
Seine Majestät schrieb am (6. Februar der Wittwe:
„Bei unserer so langen Bekanntschaft kann ich nicht unter-lassen, Ihnen meine ausrichtige und herzliche Theilnahme aus-zusprechen bei dem schweren Schlag, den Ihnen die Vorsehungauferlegt hat! Der General von Tümpling ist seinen langenLeiden erlegen und von denselben auf Erden erlöst, die er mit
^ Die Rcbcrfnhrnng vom Thalstcin nach Jena begleitete mit ihrem Klangdie alte Tiimpling'sche Glocke der Kirche zu Ulcnigcnjena, die schon im tH. Jahr-hundert ihren Dienst versehen hatte (vcrgl. Bd. I. S. 9t). Lei tvilhelm wares nun erfüllt, worauf die Glocke mit ihrer Inschrift: 0 Rex Alorrv vvni vrunxnee hinweist.
^ Ich habe einen guten Kampf gckämpfct.
2 Tim. -5, ?.ksier ruht in GottHerr Wilhelm von TümplingKöniglich preußischer General der Kavallerie z. D,,
Thcf des z. Schlesischen Dragoner-Regiments Rr. ts,
Ritter des Schwarzen Adler-Vrdens mit Brillanten,geb. so. Dccembcr tZost zu Pasewalk,si zz. Februar zssq zu Thalstein bei Jena.
Friede seiner Zische.
^ von seinen Vorgängern hatte Graf Zictcn das Corps 20 Jahre langcommandirt.