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Am ö. April (7?4ck wurde Ferdinand Stabsrittmeister (Original-patent im Archiv zu Thalstein).
Vier Jahre darauf, am (4. Ami (773, ernannte ihn Friedrichder Große zun: Rittmeister und gab ihm die Schwadron von Dentzsch.
Das Original-Patent, mit der eigenhändigen Unter-schrift des großen Aönigs, befindet sich in: Archiv zuThalstein.
Diese Ernennung Ferdinand's fällt in seine erste Ariegs-leistung im Heere Preußens. Friedrich der Große hatte sich ge-nöthigt gesehen, noch einmal das Schwert gegen Oesterreich zuziehen, um die deutschen Fürsten vor einer Vergewaltigung SeitensOesterreichs zu schützen. Der letzte bayrische Wittelsbacher, Maxi-milian Joseph, war gestorben und Maria Theresia, den: An-drängen ihres Sohnes, des Aaisers Joseph, nachgebend, hattezwei Drittel Bayerns besetzen lassen, nachdem der Aurfürst vonder Pfalz, der berufene Erbe, schmachvoll darin gewilligt, ohneseinerseits die Zustimmung seines Neffen und präsumtiven Nach-folgers, des Herzogs von Pfalz-Zweibrücken, einzuholen.
So bildete Friedrich in: Mai (773 zwei Armeen von je30000 Mann, die eine unter seinem Befehle, die andere unterden: seines Bruders, des Prinzen Heinrich. Zu letzterer gehörtendie Owstien - Husaren, welche nun in Ferdinand einen neuen Ritt-meister erhielten.
Die Armee des Prinzen Heinrich, um Berlin herum gebildet,sollte Sachsen gegen eine mögliche Invasion schützen; der Prinzging, nachdem (3000 Sachsen sich mit ihn: vereinigt, über Dresden(welche Garnison Ferdinand erst fünf Jahre zuvor verlassen hatte)zunächst aus das linke Aser der Elbe und dann auf das rechte
" Majors waren in der Zeit bis ;77s: von Plate» und von Natzmer;Rittmeister: Graf Bohlen, von Saß, von Schmidt, von Ivoyrsch, von Delitzsch,von Howe» ; Stabsrittmeister: von Zeutsch, von Tümpling, von tsöfer, von Vrelly,Michaelis und von Biilow.