Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
343
Einzelbild herunterladen
 

3H3

Tyroler, die über 3000 RIann stark waren, unter Haspinger. Dasleichte Bataillon mußte sich von dem rechten Ufer auf das linkenach Ober-Au zurückziehen. Das Mirthshaus dieses Dörfchensließ nun Ggloffstein durch die f. Tompagnie des leichten Bataillonsunter Germar, die zwei anderen Häuser vom f. Bataillon (Bünau)durch die s. Grenadier-Ton,pagnie und 3 Muskctier-Tompagnieen darunter die f., bei welcher Tümpling stand und vom2. Bataillon (Bose) durch die 2. Grenadier-Tompagnie besetzen.2 Musketier-Tompagnieen des 2. Bataillons nahmen Stellung ineinen, Gehölz hinter den, Dorfe, während 2 meiningische Tom-pagnieen in Mittcwald zur Rückendeckung blieben. Die zwei bay-rischen Geschütze wurden nahe dem Wirthshause in Ober-Au auf-gepflanzt.

Der so ungleiche Aampf dauerte bis gegen Mittag. BonRouyer kam keine Verstärkung. Den Geschützen ging die Munitionaus, die Tyroler erhielten immer neue Verstärkungen.

Tgloffstein beschloß nun, sich nach Sterzing durchzuschlagenund Germar, Bünau und Bose Ober-Au allein behaupten zulassen. Gr erreichte, unter fortwährenden Verlusten, Sprechenstein,während Rouyer in Sterzing mit 3000 Mann rastete. Rouyerhatte sich darauf beschränkt, den Sachsen den Obersten GrafenMittgenstein mit einer Abtheilung Tavallerie, 2 Aanonen undeinen, Bataillon der Herzöge von Anhalt entgegenzusenden. Mittgen-stein besetzte zwar Mauls, kehrte jedoch nach Sterzing zurück.

An, 3. August Abends kam Tgloffstein nach unausgesetzten,,fast s s stündigen, Gefechte im Bivouak auf dem Moose beiSterzing an. Rouyer erklärte, den Abtheilungen in Ober-Au keineHülfe senden zu können.

Dort waren letztere bald eingeschlossen worden. Bis zun,Abend vertheidigten sie sich gegen 5000 Tyroler. Endlich bliebBünau und Bose nichts anderes übrig, nachdem Trsterer,wie Aretzschmar, verwundet worden, als sich zu ergeben. Auch