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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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341
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über den Brenner vordringen, obgleich sie bloß 2'/? unvollzähligeRegimenter zählte.

Am s. August früh brach sie auf, verstärkt durch das bay-rische Thevauxlegers-Regiment nebst der Batterie Vandouve, dassächsische Regiment an der Tete, vom leichten Bataillon Weimarund Hildburghausen der Lieutenant von Seebach mit ^0 Büchsen-schützen an der Spitze. Der Marsch wurde durch das Defilo desSchönbergs über Matrey bis Steinach ungestört fortgesetzt. Am2. August fanden sie den Brenner von den Tyrolern verlassen.Sie marschirten bis Sterzing weiter, wo sie auf den MooswiesenBivouak bezogen. An demselben Tage rückte General Buol inein Lager bei Schabs, weil die Tyroler, empört über den ZnaimerWaffenstillstand, der alle ihre patriotischen Anstrengungen zu ver-eiteln drohte, seine Truppen hatten entwaffnen und die Geschützewegnehmen wollen. Bon Schabs aus zog aber Buol am 2. Augustdurch das jDusterthal über Sillian und Lienz weg und stieß EndeAugust bei Warasdin zum Torps des Erzherzogs Johann. Ihmhatte sich u. a. Speckbacher angeschlossen, da er die Sache Tyrolsverloren glaubte. Als aber Hofer, aus dein pusterthale nachpasseyr zurückkehrend und ihn zwischen Mühlbach und Bruneckenbegegnend, ihm zurief:Auch du, Speckbacher, willst mich imStiche lassen?" kehrte er um und schloß sich Hofer und Haspingeran. Letzterer besetzte am 5. August das fast unbezwingliche Dvfilovon Anter- und Ober-Au.

Am H. August setzte sich die Division Rouyer folgendermaßenin Bewegung:

Der weimarische Lieutenant von Goldacker mit 50 Büchsen-schützen an der Spitze des die Avantgarde bildenden leichten BataillonsWeimar und Hildburghausen unter Major von Germar, danndie zwei Linienbataillone des herzoglich sächsischen Regiments, imGanzen ca. 2s90 Mann stark, zwei bairische Tscadrons unterMajor von Aracht, eine öpfündige Aanonc nebst einer Haubitze