selben Nachmittag dort anlangte. Am sy. früh schon wurdeIngolstadt erreicht. Die Division Rouyer blieb dort bis zum 26.,das sächsische Regiment deckte den Donauübcrgang.
Unterdessen waren die Österreicher unter Erzherzog Carl inder Schlacht bei Abensberg am 20. Davoust, Massena, Lannesund Vandamne, welcher das bayrische und württembcrgische Corpsbefehligte, unter dem Oberbefehl Napoleon's, erlegen, am 22.wurden sie auf den Höhen von Eckmühl geschlagen, am 23. wurdeRegensburg durch Launes genommen — Erzherzog Carl eiltenun über Eham und Pilsen nach Wien.
Am 27. traf das sächsische Regiment in Regensburg ein undblieben der Stab mit dem s. und 2. Bataillon dort. Am 23.wurde ihm ein unterm 2H. April zu Regcnsburg erlassener Armee-befehl Napoleon's bekannt gemacht, in welchem es hieß: „Soldaten,Ihr habt meiner Erwartung entsprochen ..... Den Unterschiedzwischen den Soldaten Caesars und den bewaffneten Haufen einesTcrxes habt Ihr auf das Rühmlichste bezeichnet . . . vor Aurzemist der Feind über den Inn gegangen, um das Gebiet unsererAlliirten zu überziehen; er träumte, den Arieg in das Herz unseresVaterlandes zu spielen. Nun ist er geschlagen, zu Gründe gerichtetund flieht in Unordnung. Schon ist unser Vortrab über den Inn.Ehe ein Monat vergeht, werden wir in Wien sein."
Am 30. April brach Davoust mit drei Divisionen von Regens-burg nach Straubing auf, um der Colonne des Aaisers zu folgen;am 2. Mai traf das sächsische Regiment dort ein, am H. Mai inPassau. Am 3. wurde es der Division Dupas zugetheilt, welcheals Avantgarde zu dem hier bald eintreffenden Corps Bernadotte's— der Aöniglich sächsischen Armee — stoßen sollte. Das Regi-ment blieb aber bis zum 23. Juli in Passau stehen, um diesenwichtigen Punkt, welcher der Schlüssel des Zusammenflusses derDonau, der Inn und des Ilz ist, zu befestigen und zu ver-theidigen.