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einen Vernichtungskampf entgegen. Da er diesen fSOH noch fort-setzte, entschloß sich Österreich endlich zum Handeln. Am 2. Märzmachte es dem französischen Tabinet die Anzeige, daß es seineArmee auf den Ariegsfuß setze. Napoleon handelte demgemäß,er befahl die Rückkehr der Garden aus Spanien und forderte An-fang März die Rheinbundsstaaten zum Aufbruch auf. Die Her-zoglich sächsischen Tontingente, deren im Jahr s303 von Napoleongeforderter Marsch nach Spanien auf Vorstellungen ihrer Souve-raine unterblieben war, erhielten den Befehl, sich bei lVürzburgzu vereinigen.
Die Vereinigung geschah am 2!j. März s309. Das Regimentder Herzöge von Sachsen commandirte, wie schon ^307, der weima-rische Oberst von Tgloffstein. Das Regiment bestand aus zweiLinienbataillonen und einem leichten Bataillon. Die beiden ersterenhatten je eine Grcnadiercompagnie, je vier Musketiercompagnieenund je eine Voltigeurcompagnie. Das Bataillon befehligte derMajor von Bünau von Gotha; sein Adjutant war LieutenantGernand; beider f. Musketiercompagnie des s. Bataillons standender Tapitain Aretzschmar, der Premier - Lieutenant Ernst vonTümpling und der Second-Lieutenant Müller, Alle von Gotha.
Das 2. Bataillon commandirte Major von Bose von Mei-ningen, das leichte Bataillon (mit sechs Füsiliercompagnieen) derweimarische Major von Germar. Die Gesainmtstärke war amj. April: 73 Officiere, 2295 Nnterofficiere und Geineine.
Das sächsische Regiment kam zur Division Rouyer des drittenbei Regensburg aufgestellten Torps (Davoust).
Sämmtliche Truppen in Deutschland standen unter Napoleon'sOberbefehl. Die französische Armee zählte 000 Mann.
General Rouyer brach mit seiner Division über Ansbach nachNördlingen auf und ging noch am Abend des s7. April nachDonauwörth. Das sächsische Regiment traf nach einem Nacht-marsche am s3. April früh dort ein, während Napoleon an dein-
von Tümpling. II. 23