schon am 22. März s73H zu Sorna und wurde in Chursdorfbeigesetzt.
Zn obigem Receß wurde noch ausgemacht, daß ChristianGottlob seine Brüder an die gcsammte Hand und Mitbelehnschaftan Sorna bringen und die, 550 fl. betragenden, fünfproccntigenZinsen des alten Tümpling'schen Lehnsstammes von ss000 fl.unter seine Mutter, seine Brüder und sich selbst jährlich so ver-theilen sollte, daß die Mutter 300 fl. und jeder der Brüder 62H2 fl.erhielt. (Vergl. S. 2s>0).
Schließlich wurde vereinbart, daß die vier Brüder das Reuß'scheMannlehn Hermsdorf vorläufig in Gemeinschaft behalten sollten,und zwar besonders wegen des Pöllnitz'schen Lehnstammes aufSorna (vergl. S. 23fl und Urkunden-Anhang 53) und derCreutz'schen Mitbelehnschaft (S. 2fl3). Christoph Dietrich verkaufteaber am 22. October s752 sein Viertel an Herinsdorf und seinegcsammte Hand daran für 375 fl. an seinen Bruder ChristianGottlob (XII). Seine Brüder Carl Georg Heinrich und GeorgIVolf II. konsentirten in diesen Verkauf, indem sie sich die ge-summte Hand an diesem Viertel vorbehielten.^
Christoph Dietrich wurde darauf in seines Bruders ChristianGottlob Lehnbrief ä. ä. Dresden 5. August (73H an Sorna mit-belehnt und wurde ihn: die gesummte Hand daran am 3. Novemberbekannt.
Laut Vergleich vom (0. Decembcr (739 (Cap. XII) reversirteer sich dahin, daß er an Sorna nur seinen Antheil an dem Lehn-stamm von s(000fl. fordern und daher seine Mitbelehnschaft zurgesummten Hand an diesem Gute lediglich auf diesen Lehnstammextendiren wollte, wogegen sich Christian Gottlob verpflichtete,für den Fall, daß einer seiner Brüder sich mit einem Lehngut imAurfürstenthum Sachsen ankaufen wollte, ihm seinen vierten Theil
^ Fiirstl. Reuß j. L. lsofbibliothek zu Schleiz.