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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
273
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Iustina von Tümpling geb. von Sack im Namen ihrer vier Söhnea. d. H. Tasekirchen) ihre Einwilligung schon gegeben hätten, sohoffe er das Gleiche von Hans Oswald.

Am s8. Nkärz erklärte sich denn Hans Oswald zur Er-theilung seiner Einwilligung unter der Bedingung bereit, daß VeitLudwig ihn an demjenigen Gute, wo er die Stadtsulzaer Aauf-gelder anlegen würde bezw. an diesem selbst so, wie an Stadt Sulza,zur Lehn bringen würde.

Hierauf meldete Veit Ludwig am. April s675 dem Her-zoge, daß er Hans Oswald an Schieben versichern wolle.

Wir sahen oben, daß schon durch den Altenburger Abschiedvom s2. Alärz s672 ein Lehnsquantum von 6000 ff. auf Schiebenversichert worden war. Dadurch, daß Hans Oswald und dieHäuser Posewitz und Tasekirchen nun auch noch ein Lehnsquantumin Höhe des Erlöses für Stadt Sulza, also von 5000 fl., bewilligterhielten, betrug seit s675 der auf Schieben verhaftete Tümpling-sche Lehnstamm ssvoofl.^

Veit Ludwig hatte seine liebe Noth, um von seinem SchwagerRaschau die versprochenen Aaufgelder ausbezahlt zu erhalten. ZuPfingsten s6?9 sollten sie abgetragen sein und dabei hatte VeitLudwig seinem Schwager sogar noch 500 fl. erlassen. Raschaucedirte ihm seinen Antheil an den Forderungen, welche er mitseinen Brüdern Wolf Christoph auf Tromlitz und Georg Heinrichauf Weimar bei dein Reichsritter Zohann Justin Ricinus (Woenig),dem Sohne des Aanzlers Ricinus, auf Stendorf und Saaleck(vergl. Bd. I s7), stehen hatte. Dafür mußte Veit Ludwig'sGemahlin Regina Rienius am 29. Juni f679 noch H000 fl. aus

^ Derselbe wurde, wie wir sahen, von Veit Ludwig wozu er sich am2. August zss-z verpflichtet hatte nach dem verkauf Schieben'? auf Alein-Aga und schließlich, nach dessen verkauf und infolge des Vergleichs vomz. August zroo mit Heinrich XVIII. Reuß, auf Sorna übertragen und wurdendie Häuser Bergsulza, Posewitz und Lasekirchen am. Vctober in diegesammte Hand von Sorna aufgenommen (Lax. X).

von Tümpling. II. 19