sammte Hand von Sorna aufgenommen. Georg Friedrich, GeorgThristoph's Sohn, hatte sie denn auch zu Moritzburg am 2. No-vember s703 und zu Dresden am s0. Juli s730, Ludwig Otto zuDresden am s^. Januar s?37 und am 5. Februar s?65 bekannterhalten. —
Was endlich die Mitbelehnschaft an Posewitz betrifft, sohatten Ludwig Otto's Väter vom sß. März sSsß an die Mit-belehnschaft bekannt erhalten, Ludwig Otto selbst am 2s. Januars733 und noch am 30. August s773. —
Ludwig Otto hat, wie er s. Z. Friedrich Wilhelm I. undFriedrich dem Großen treu und mit Auszeichnung gedient, so auchmit Aufopferung seiner Person dem Sächsischen Hause seine Dienstegewidmet. Aus den im Dresdener Staatsarchiv, Koo. H32, be-findlichen Acta: „Korrespondenz des Grafen von Brühl mit einigenKöniglichen Rächen, von s?57—s763" — Brühl hatte s753 dasDirektorium der Stistskammer zu Merseburg und Zeitz über-nommen —, geht hervor, daß Ludwig Otto seines Amtes in derStiftsregierung mit solcher Energie gewaltet hatte, daß er imJahre s76s, wo Preußen, wie auch s?62, H0000 Thaler vonden Kammer-Einkünften verlangte, dafür, daß diese Summen nichtaufzubringen waren, auf Befehl des General von Schackendorf„durch einen Reuter krank von meinem Guthe gehohlet und nachZeitz gebracht, woselbst ich 3 Wochen arrest gehalten", wobei erdem Adjutanten erklärte, für seinen König und Herrn Alles leidenund ausstehen zu wollen. Sein Anerbieten, nach Leipzig zu gehenund dort Geld zu suchen, befreite ihn aus der Haft und hatte erauch das Glück, dort s5000 Thaler zu erhalten, so daß die Ton-tribution gezahlt werden konnte.
Sein König konnte ihn, nachdem er schon im Jahre s75Hals Stift Naumburgischer Kammerrath erscheint, nicht anders be-lohnen, als indem er ihn, bewogen „durch deßen gute (Jualitaetenund Geschicklichkeit, auch besonders in den jüngsten Kriegs-Lauften