seine beiden Lieutenants der schon genannte Ludwig von Budden-brock und Johann Adain von Stein.
Das Regiment marschirte über Leipzig und Mittweida nachLiebstädt. Hier stieß zu den drei Grenadier-Tompagnieen dieFlügelcompagnie von der Grenadiergarde (Nr. 6). Das darausfornnrte Bataillon erhielt der Major von der Garde (Nr. (5)Johann Heinrich Wilhelm Jobst von Buddenbrock. Es marschirtenun gegen Prag. Nachdem dieses sich ergeben, wurde das Bataillonnebst dem Grenadier-Bataillon Wedell am fß. November (7^bei dem Dorfe Tlodar vom ganzen feindlichen Heere angegriffen.Zwei Stunden lang verhinderte es den Übergang über die Elbe,bis der König ihm Entsatz sandte. Hierauf bezog es Winter-quartiere in Peterswalde bei Reichenbach.
An: (H. Februar (7^5 wohnte das Bataillon dem Angriffbei Habelschwert bei, wo der preußische rechte Flügel den linkenfeindlichen schlug und den Feind aus der Grafschaft Glatz vertrieb.Im Mai bezog es dann das Lager bei Frankenstein. Am H. Junibetheiligte es sich an der Schlacht von Hohenfriedberg, es standauf der rechten Seite des ersten Treffens unter Generalmajor PrinzMoritz von Anhalt und in der Abtheilung des GencrallieutenantPrinzen Dietrich von Anhalt. Von der zweiten Tompagnie fielAorff und wurde Stein verwundet. An Stelle des ebenfalls ver-wundeten Major Buddenbrock übernahm nach der Schlacht derOberst Joachim Christian von Tresckow die Anführung des Ba-taillons, welches den Feind bis Aönigingrätz verfolgte.
In der Schlacht von Soor am 30. September stand dasBataillon auf den: rechten Flügel im ersten Treffen unter den:Generallieutenant Prinzen von Preußen.
In: Jahre (7H6 kehrte das Bataillon nach Halle zurück.Ludwig Otto sah sich nun wegen einer an: linken Arm erhaltenenTontusion genöthigt, den Abschied zu nehmen, welchen er am(2. Januar (7H3 unter Beförderung zum Tapitain bewilligt erhielt.