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empfing die anprellende österreichische Reuterey so übel, daß sie indas Fußvolk der Preußen nicht einbrechen konnte".^
Den 20. April ging das Bataillon in das Lager von Moll-witz. Nachdem Brieg übergegangen war, bezog der Aönig dasLager von Grottkau. Im Juni wurde das Lager bei Strehlengenommen. Ludwig Otto wurde am f. Juli Premier-Lieutenant,sein Bataillon half am s0. August Breslau einnehmen.
Darauf bezogen die beiden Grenadier-Gompagnisen Anhalt dasWinterquartier zu Münsterberg.
Im Januar PH2 ging das Bataillon über Neiße und Iägern-dorf nach Mähren, über Olmütz und Aremsier nach Ungarisch-Hradisch, wo es bis zum März stehen blieb. Im April ging dasBataillon dann mit den Geldwagen und Geißeln zurück. „Ehe wirAremsier erreichten, fielen uns über s000 österreichische Husaren an.Wir hatten keine Bataillon Canons, sondern nur 3 eiserne Stückeaus Hradisch mitgenommen, aber weder Pulver noch Ganoniers.Weil nun der Feind uns nicht ruhig ziehen lassen wollte, so ließBolster, da wir Aremsier kaum vorbey und bey einem Morastegingen, Halt machen, die Wagen auffahren, das Bataillon in Ord-nung stellen, zwischen jedes Peloton eins von den 3 eisernen Stückenpflanzen und die Pfeiffer und Zimmerleute statt der Ganoniersdazutreten. Durch den Morast war uns der Rücken gesichert undwir gingen in der Gestalt eines halben Blondes gegen den Feind.Je weiter wir vorrückten, je mehr wichen die Feinde."^
Das Bataillon hals dann unter dem Oberbefehl Leopold'?Oberschlesien bis zum Frieden decken und ging dann in sein Stand-quartier nach Halle zurück, wo das Regiment im nächsten Jahrel?HZ zum ersten Male von Friedrich dein Großen gemustert wurde.
Den zweiten Schlesischen Arieg —PH5) machte Lud-wig Otto auch noch mit, jetzt aber als Premier-Lieutenant der 2. Gre-nadier-Compagnie. Sein Gapitain war Otto Grifft von Aorff,* a. a. G.