Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
218
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Bald nach ihrem Tode wurde das Tlben'sche Gut zerschlagen,zunächst scheint es freilich an die von Münch gekommen zu sein,denn im Airchenbuch heißt es s75H:das Adelig Münch'scheGut".^

Jedenfalls scheint aber im Jahre s756 das Elben'sche Gutzerschlagen worden zu sein. Es wurden aus ihm das heute nochbestehende Nelkenbrecher'sche Freigut und zwei kleinere Freigütergebildet. Das Nelkenbrecher'sche Wohnhaus ist wahrscheinlich dasHerrenhaus des Elben-Tüinpling'schen Rittergutes gewesen, so daßvon dort das viele Gute ausging, was mit Sophie Justinevon Tümpling zu Grabe getragen wurde.^

4. tzanF GFWald III. (s05).

Zu Bergsulza am 27. April s6H5 als der vierte Sohn ge-boren, wurde er am 5. Mai daselbst getauft. Nach dem dortigenAirchenbuch waren seine Pathen:

s. Rudolph von Drachenfels auf Markvippach, WeimarischerHofrath,

Drittels, abseits der Kirche, und gehört seit Decennien der Gemeinde; dieSärge, verfallen, sind neben und über einander zusammengedrängt. Mancherleisoll ihnen im Laufe der Zeiten entnommen worden sein. Man sieht das wohlerhaltene Skelett eines großen Mannes. Ist es ein Elben oder ist es GeorgFriedrich von Tümpling?

^ Die Münch hatten mehrfache Beziehungen zu Rodameuschel: Die Groß-mutter von Johann Christoph Münch auf Münchengosserstedt, dessen Ahnentafel5758 dem Altenburgischen Landtage übergeben wurde, war Sabine von Elbena. d. ks. Rodameuschel, diese wieder eine Enkelin David's von Elben auf Roda-meuschel, der mit Maria von Tümpling, Vtto's Tochter, vermählt war. Dannwar ja Catharina Maria von Münch a. d. Würchhausen die erste Ge-mahlin von Sophie Iustinens Ehemann gewesen.

Da die Genealogie der Familie von Elben bisher sehr lückenhaftwar, so möge, nach Anhalt der Lehnsakten Rodameuschel im Amte Camburg,5-58S und 550;, und Rodameuschel, Elbischen Theils, 55875720, im Meiningen'-schen Finauzarchiv (Th. 5 Abschn. I,. Tit. 2-5 Nr. 5 und 2) folgende StammtafelPlatz finden: