Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
192
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Am (3. October (672 stellte Hans Oswald den verlangtenRevers aus (Urkunden-Anhang 37). Derselbe wurde in demAmt hinterlegt.

Nach Allein ist anzunehmen, daß der Besitz von Bergsulza,mit welchem Hans Oswald zuletzt am 7. Mai (63H von HerzogWilhelm Ernst belehnt wurde, nicht viel Freude brachte und dieseErfahrung mag dazu beigetragen haben, daß schon zwei Jahrenach Hans Oswald's Tode seine Söhne es verkauften.

Hans Oswald selbst hatte am 3. Mai (63H den in derTheilung vom 3. Juli (6(0 an Bergsulza gekommenen, zu Tümp-ling im alten Graben gelegenen Großen Titzel (Bd. I 266) für50 fl. an seinen ältesten Sohn Adam Friedrich, damals auf Bose-witz in Folge seiner Vermählung mit Tatharina Sabina geb.von Gräfen, Wittwe seines Vetters Adam Friedrich, verkauft, daer ihm zu weit entlegen war und er ihn während der Ariegszeitenganz hatte eingehen lassen. Am 3. Juni hatte Aursürst JohannGeorg III. diesen Erbkauf konfirmirt und wurde Adam Friedricham (6. Juni zu Dresden mit dem Großen Titzel belehnt, anwelchem sodann die gesammte Hand und Mitbelehnschaft seinedrei Brüder Georg Christoph, Otto Friedrich und Rudolph Wil-helm II. und seine Vettern (und Stiefsöhne) a. d. H. Hosewitz,Wolf Friedrich und Wolf Heinrich, erhielten.*

Die beiden anderen (6(0 zu Bergsulza geschlagenen Wein-berge zu Tümpling, die beiden Hfitzborn (oder Hfitzborn undAötzschenberg), waren beim Austausch von Stöben und Flur-stedt gegen Tromsdorf (am ch April (650 S. (65) durchHans Georg noch zu Stöben geschlagen, also Arosigk'sch ge-worden.

* Geh. Haupt- und Staatsarchiv Weimar, sqoz,Tiimpliugische kehn-stiicke in der Pflege Cambnrg."