Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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mich verstünde und den Herrn Issum noch fest in seinem Herzenhätte? Do neigete Er sein Haupt zum drittenmahl. Und weilinzwischen etliche Nachbarn herbey kommen waren, vermahnte ichsie, vor diesen unfern Patienten zu Gott ernstlich zu ruffen, daßEr Ihm wolte gnädig seyn, welches auch kniende von uns allengeschah.

Nach diesen? kam seine Hcrzliebste und sagte: Ach mein Her-zens Schaz, woltet Ihr denn so geschwind von mir? Do recketEr seine rechte Hand hervor und wolte sie gesegnen. Weil sie esaber vor grossein Herzleid nicht sähe, zog Er sie alsobalden wiederzu sich und wandte sich zur Rechten. Do wurde ich gewahr daßEr die Farbe verlohr, do rieff ich Ihn abermahl zu und fragte:Ob er allen seinen Feinden verziehen und vergeben hätte? wandteEr sich mit seinen? Haupte wieder ein wenig zurücke und gab zuverstehen, daß es schon geschehen were. Do rieff ich Ihn zusagende: Herr Jesu dir lebe ich dir sterbe ich, dein bin ich todtund lebendig; die Seele die du hast erlost der gib Herr Jesudeinen Trost.

Und nach diesem verlohr sich der Verstand, konten dannen-hero mehr nichts thun ... und weil es eben Sontag war ließ ichzur Airche leuten und mit oonseus der Frauen Witben gieng ichzur Airche, doch zu keinen? andern Ende denn daß wir, weil wiegedacht sich der Verstand verlohren, in der Airchen unser all-gemeines Gebet zusammen setzen und was Gott thun würde sehenwolten ... als ich wieder kam, da nahn? ich Ursache den (2(. Psalmzu beten und mit wenigen zu erklären ... da sähe er mich nochein- und zwar zum letztenmahl an, da ich Ihm dann getrost zu-rieft, aber er wandte sich zur rechten Seiten und gab keine An-zeigung mehr von sich daß er mich verstünde.

Unterdessen kam sein herzlieber Bruder (Hans Oswald II.),do wir dann gewahr worden, daß das Herz und der Fluß mit-einander stritten so gar daß man auch augenscheinlich es abnehmen