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hat er nicht eine einzige Betstunde, nicht ein einziges SonntagsKatechismus-Examen verseumet. Ich mochte nach Gelegenheitmeine predigten frühe oder langsam anstellen, so hatte ich Ihnniit den lieben scinigen ganz gewiß; die Wochenpredigten werdenhier umb gewisser Ursachen willen mit angehenden! Tage, in-gleichen die hohen Festags-Metten frühe um Z Uhr gehalten, doist meinem lieben seeligen Juncker noch nie keine predigt zu frühe,kein Schlaff zu lieb gewesen, daß er sich nicht et czui6em summaattentione hätte einstellen sollen. So bald die Glocken ausfhörtenzu summen, war er schon mit den seinen aufs den Airch-Wege ...Seine größte Sorge war wie der armen baufälligen Airchen möchtegeholffen und solche repariret werden. Er ließ an sich nichts er-winden, (6 schöne Eichen zum Thurm-Bau und ins H. Jahr hater den Speisewein aus seinem Aeller, ex libsralitate, hergegeben.Seinen lieben Aindern hat er nun über (ö Jahr privatos ?rae-eeptoi-es gehalten und sie zum Gebet, Gottesfurcht wie auch allenThrist-Adelichen Tugenden gewehnen lassen. So bald als er hie-her kam muste der Altar, Tauffstein, Aelch und Paten (wie auchich mit einem Thorheinbde) bekleidet scyn. Aam er zum Beicht-stuel und hochwürdigen Abendmahl do ließ er sonderlich seine de-votion sehen, so gar daß er auch nicht ein einzigesmahl ohne Ver-giessung seiner Thränen aus dem Beichtstuel weggieng. Mitseinen beyden lieben und Holdseeligen Weibern hat er sich garfriedlich vertragen können, Er hat sie geliebet wie sein eigen Herz,auch alle Gelegenheit treulich vermieden damit er sie nicht muth-willig erzürnen möchte, im Gegentheil haben sie Ihme auch beider-seits alle eheliche Liebe und Treu erwiesen und ehelichen Glaubengehalten. Suchte Gott iemands alhier heimb mit Leibes Schwach-heit so vergaß er mit seiner herzliebsten seiner selbsten und schicktedem Patienten Arzeney, das Beste von seinem Tisch, ja Bier undWein, ungeachtet daß es mancher umb sie nicht verdienet hatte.Wie gut er es mit mir und den meinen gemeinet will ich Zeit