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söhn Otto's von Tümpling, Ende des (6. Jahrhunderts als auch aufFlurstedt gesessen kennen gelernt haben, nachdem er Leislau an Ottoverkauft hatte, und (6^5 der Rittmeister Taesar Pflug dort erscheint.
Nach dem Kaufvertrags verkaufte Georg Heinrich Tangel,„zu Ablegung seines zimlichen Schuldenwesens", seinen Theil, d. h.die Hälfte, an Flurstedt, und zwar: „das hauß, hoff mit sambtwas darinnen Erd- Nied- und Nagelfest, garten, äckerbaw, Wiesen-wachs, Kraut und Kräglender", dazu '/« am Backofen, ein Fisch-wasser in der Ilm, Zinsen u. a., „allermaßen solches Er und seineVorfahren inne gehabt", für 3273 fl. 7 gr.
Von dieser Summe entfielen 333 fl. 7 gr. auf h/z RitterpferdBelastung und 2200 fl. Eapital nebst (65 fl. Zinsen auf die vonTangel noch schuldig gebliebenen Ehegelder seiner Schwester, dernun schon seit 8 Iahren todten ersten Frau Hans Georg's. DieGesammtsumme von 26H3 fl. 7 gr. erledigte sich mithin durchTompensation.
Der Rest von 573 fl. zerlegte sich in 323 fl., welche Tangelan Georg Heinrich von Görlitz zu Sulza (diesen: Meißnischen Ge-schlechte gehörte um (630 Pfuhlsborn und (700 Eberstedt — beideDörfer nicht weit von Sulza) wegen der Ehegelder seiner EhefrauMartha Magdalena, ebenfalls einer Schwester Tangel's, und in250 fl., welche er der verstorbenen Sabina von Tümpling, Ehe-frau von Hans Georg von Weidenbach, an Leibrenten schuldiggeblieben war. Letztere Forderung war zunächst an ihren jüngstenStiefbruder, Rudolf Albrecht I., übergegangen, welcher sie seinemSchwiegersohn Hans Joachim von Osterhausen auf Kreipitsch,Rudelsburg, Gleina und Gatterstedt in Abschlag dessen Ehegeldercedirt und die dieser wiederum an die Obristin von Seckendorfs zuErfurt abgetreten hatte.
Hans Georg verpflichtete sich diesen Rest an die Gläubigerzu zahlen und seine weiteren Ansprüche an seinen Schwager, u. a.auch „wegen des güldenen vnd Silbernen geschmeides", fallen zu lassen.