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aber die Hälfte seines Bruders Hans Oswald an Stöben er-worben zu haben, da er, wie wir sehen werden, ini Jahre (650Stöben an die Bruder Wolf Albrecht und Christian von Krosigkvertauschte.* —
Hans Georg hatte, zusammen mit seinem Bruder Hans Os-wald, im Jahre (6H0 die Bormundschaft über Georg Wilhelmvon Münch auf Würchhausen, Döbritschen und Münchengosserstedtübernommen und zugleich diese Güter aus sechs Jahre gepachtet.
In dieser Zeit, am 2. März (6H2, vermählte er sich zumzweiten Mal, und zwar zu Heringen, mit dein Hoffräulein seinerdortigen Gönnerin aus den Iahren (626 bis (650, mit BarbaraSibylla geb. von Wurmb.
Dieselbe war (603 oder (609 geboren. Ihr Vater, HansGeorg von Wurmb, auf Oßmersleben, war, ebenso wie ihreMutter Anna Magdalene von Marschall a. d. H. Danheim, schonim Jahre (6((, als Burggraf des Schlosses Mansfeld, HS Jahrealt, gestorben. Beide sind in Leimbach begraben. Sie hatte nureine jüngere Schwester, Clara Catharina (geb. (0. Febr. (6(0,ff zu Rudolstadt (675 als Hofmeisterin), welche sich mit CurtBastian Wurmb vermählte. Hans Georg Wurmb gehörte derStedten-Fiedelhaus-Heilsberger Linie an, welche ausgestorben ist.**
Anna Magdalene übernahm also den fünfjährigen GeorgFriedri ch und den vierjährigen Otto Friedrich und schenkte Hans
* So kam Stöben ^sso wieder aus der Familie heraus, nachdem es fastein Jahrhundert ihr gehört hatte. Z720 kam es aber wieder hinein, indemGeorg Heinrich von Krosigk (welcher es über -50 Jahre besessen hatte) es amZV. December an Christian Ludwig von Tümpling-Casekirchen verkaufte,dessen Sohn Carl Friedrich es freilich schon am Z.Januar ^728 wieder anseinen Schwager Dietrich Pflug auf Gütterlitz verkaufte.
** In Thalstein befindet sich das Lhewappen von Hans Georg von Tümp-ling und Barbara Sibylla von Wurmb in Eichenholz geschnitzt mit den Uber-schriften: die von Dimpling — die von Wonnen, jedes der Wappen 22 omim Geviert, offenbar s. Z. dazu dienend, die Wappen in Lebkuchen abzudrücken.Sie sind in Reinsdorf gefunden worden. Das Wurmb'sche Wappen zeigt denLindwurm.