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Diese Angelegenheit zog sich noch lange Zeit hin. Im Jahre(62 ( war sie noch nicht erledigt. Am 25. November erging nochein Erlaß, wonach ihm der Schade ersetzt und das Ackerstück unddie Wiesen taxirt und ihm abgekauft werden sollten. Aus derBeschwerde seines Sohnes Hans Oswald II. vom 3. December(663 geht hervor, daß Hans Oswald I. dafür, daß das fürstlicheSalzamt durch die zum Schashof in Stadt Sulza gehörige HufeLandes einen „langen wichtigen Durchstich gemacht", die Ver-pflichtung, 2 fl. (0 gr. an Geld, (^ Hühner und 3 IenaischeScheffel Hafer jährlich in das Amt Roßla abzuführen, erlassenwurde. —
Hans Oswald verlor seine erste Gemahlin nach 2sjährigerEhe. Im Airchenbuch von Bergsulza heißt es: „(625 den2s. August gestorben Anna Ularie, Hans Oswald von TümplingEhefrau, begraben am 29. August." Ihre drei Brüder warenschon lange todt, ihr ältester Bruder, Wilhelm Friedrich (f (6(2),hatte H unmündige Söhne hinterlassen. Alit dem Tode des zweiten,Anton Friedrich's ((65(), nahm die Herrschaft der Vitzthum überApolda ein Ende, die Universität Jena trat zwei Jahre darauf anihre Stelle.
Anna Ularie hatte Hans Oswald 9 Ainder geschenkt, 6 Söhneund 5 Töchter, das neunte Aind, Philipp Ernst II. (75), zweiJahre vor ihrem Tode, am 7. Januar (62s. Diesem gab sieden Namen des dritten ihrer vier Neffen. Dieser scheint ihr liebgewesen zu sein, denn schon ihrem vierten Sohne gab sie (603dessen Namen, welchen er aber nur ein Jahr trug. Als pathenPhilipp Ernsi's II. erscheinen im Airchenbuche von Bergsulza:(. Wolf Christoph von Weidenbach, fürstlich sächsischer Haupt-mann in Tamburg ((6(0 Stallmeister in Altenburg, ver-trat er bei dem Receß und dem Abschied Hans Oswald'sSchwester Sabina von Weidenbach),
2. Frau Ularie Tatharina von Aoller zu Auerstedt,