Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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Bild des damals in Sulza herrschenden Geistes: . . .das baldtkein bürger oder bauer vf mein geboth nichts gibtt, wie dannder vonn Tümpling? nur under augenn sagt, wann ihr gleichetwas gebietet, so gibt doch niemandt darauf; wie dann am hellenntage, fast alle nacht in der stadt vnndt Dörffernn Heuser gesturmet,thür vnndt fenster ausgeworffenn vnndt solche greuliche gottesleste-runge gefuert ... in sunriua: der ungehorsam ist des orts so groß,das man darvon nicht gcnungsame schreiben kan .. . nun stellee. f. g. ich zu erwegen vnderthenigk anHeim, da diesenn gesellennnicht gesteuert vnnd der muthwill nicht gestrafft werdenn sollte,was vor ein regiement werdenn wirdt, auch wie ich die ambtsge-felle vnnd die verordentte landt vnnd trancksteuer einbringenn soll."

Am ((. Juli kam denn unter Beistand des herzoglichenTommissars Vigilius Einziger, beider Rechte Doctor und Pro-fessor zu Jena, und des Amtsschoßers zu Roßla in der Amtsstubezu Roßla ein Receß zwischen Otto und den Anspännern und Hand-frohnern der Z Sulza zu Stande, in welchem ausdrücklich bemerktwurde, daß der vorige Abschied (vom (6. October (599)allewegein seinem Werth und esse bleiben soll" (Stadt Sulza, Rathsarchiv,Receßbuch (Report. Nr. 3s, toi. (2).

Otto war mit Berg- und Stadt Sulza (demForwergk ufmBerge undt im Flecken Sultza gelegen") schon am 20. October(393 von den Herzögen Friedrich Wilhelm und Johann belehntworden.* Nachdem das Amt Roßla (603 an die AltenburgischeLinie gekommen war, wurde Otto von Aursürst Christian II., alsVormund der Söhne Friedrich Wilhelm's I., am (2. Ulärz (607und am (0. Ulärz (608 zu Altenburg wiederum damit belehnt(Urkunden-Anhang 28).

Der Umstand, daß sein Grundbesitz durch die oben dargestellten

* Lehnsakte» über Tümpling, Leislau, Posowitz, Bergsulza und Stöben,tSgZ Z627, im Archiv der Finanz-Abtheilung des Ministerium inMciningcn.