Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
59
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(59^ ein Entschuldigungsschreiben an die Dresdener Regierunggerichtet und die Angelegenheit dein Rcichskammergericht zu Speyervorgelegen.

Die oben bezeichneten Akten enthalten darüber Nichts, wohlaber enthalten sie ein eigenhändig unterzeichnetes Schreiben HerzogFriedrich Wilhelm's an die Dresdener Regierung, cl. 6. Torgau23. October (39^, in welchem er dieselbe auf ihren Bericht vom(5. März d. I. anwies: . . .Ihr wollet uff die in eurem Berichtangedeute Blaß Ihme Tümplingen uff sein ferner Ansuchen be-rurte Berge zu Lehn verleihen."

Hierauf richtete Otto am (7. Januar (395 an die Regierungin Dresden ein Schreiben, worin er sagt, er könne sichwegenmeines hohen Alters und großen unvormugens eine solche weitereiße uf mich zu nemen", nicht persönlich in Dresden zur Belehnungeinfinden; er müßte gewärtigen,daß ich woll vf dem wege bleibenund uffgehen dörffte". Man möge ihm, demalten vorlebtenMann", erlauben, sich dort durch einen Bevollmächtigten vertretenzu lassen.

Euer Helligkeiten und Gunsten dienstwilliger Otto von Tümp-ling? doselbsten."

Otto bevollmächtigte hierauf 6. ei. Tümpling (. Februar (595den Magister Johann Ziegler, Bürger und Advokaten zu Dresden,zur Lehnscmpfängniß an seiner Stelle (Urkunden-Anhang (9).Mir geben hierncben das Ende der im Übrigen von einem Schreibergeschriebenen Bollmacht wieder, weil es die Unterschrift des nun63jährigen Otto zeigt. (Vergleiche diejenige von (366, S. 35.)Das Oblatsiegel, wohl erhalten, ist ein anderes, als das, welcheswir unter der Beschwerde Sittich's von Machwitz vom (. October(369 (s. u.) finden. Das letztere zeigt einen besseren Styl alsdieses spätere von (593, aber beide Siegel zeigen die gezahntenSicheln. Das von (595 ist offenbar dasselbe Siegel, dessen sichOtto's dritter Sohn, Hans Oswald I., am 3(. März (6(2 be-