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2 (1892) Bis zur Gegenwart
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liche fugend in rechter christlicher Lehre und Religion und in denSprachen und anderen Fragen, guten Künsten unterwiesen werdenmüsse, damit in Gott gelehrte, tugendhaftige Männer, 'Kirchen-diener und geschickte Regenten der polizeyen, ohne welche die christ-liche Versammlung nicht kann regiert und erhalten werden" nun seitbald viertchalb hundert fahren treu geblieben ist.

Gin Aktenstück im Haupt- und Staatsarchiv zu Weimar:Tümplingische Lehnstücke in der Pflege Camburg", 5^05, be-lehrt uns über die sechs Portenser Weinberge in Otto's Besitz.Ts finden sich dort für Otto vier Lehnbriefe, von f58H, f537, f595und f602.

Der erste ist am 20. August f33H von Kurfürst August,welcher seinem Bruder Moritz (fi f333 bei Sievershausen) in derKur gefolgt war, ausgestellt; es heißt darin: . . .in allermaßeseine Vorfharen dieselben von dem Kloster Pforte zu Lehen innengehabt."

Nach August's Tode P386) belehnte ihn dessen SohnChristian I. am f2. Januar f537, nachdem Otto ihn am 6. Junif536 gebeten, ihn mit diesengeringen guetterlein" zu belehnen.

Christian starb schon im Jahre säys, aber Otto bat erst amc>. März f59^ die Vormundschastsregierung in Dresden um eine neueBelehnung. Dies hatte zur Folge, daß dieselbe in einen: Schreibenvom f,3. desselben Monats Bedenken äußerte, dieser Bitte zu will-fahren, weil ihn: gebührt hätte, innerhalb Jahr und Tag nachden: Tode des Kurfürsten um die neue Belehnung zu bitten. Sieberichtete auch darüber unter',:: f3. October an den Administrator,d. h. den Herzog Friedrich Wilhelm I., welcher die drei unmün-digen Söhne Christian's bevormundete, stellte ihm aber anHein:,gegen ernste Vorweisung seines unfleißes und Nachlässigkeit inSuchung der Lehen", Otto mit den Weinbergen zu belehnen.

Nach Wolf Otto's von Tümpling geschichtlichen Nachrichtenüber die von Tümpling 'sche Familie hätte Otto an: 25. Juli