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Nachdem er dieserhalb am 20. Februar (59? den Rathennochmals geschrieben, wandte er sich aus Tümpling am 2H. Würzan den Herzog Friedrich Wilhelm selbst (welcher (59 ( die Vor-mundschaft über die drei unmündigen Cnkel seines früheren Vor-mundes, des Aurfürsten August, daniit die Administration vonAursachsen übernommen hatte und auf Schloß Hartenfels inTorgau residirte) und erreichte dadurch sofort die Belehnung vom5. Nlai (593.
Jens vier Schreiben liegen in den „Akten über Stöben imAmt Camburg, ^.0. (530 — (603, Nr. XIII von Tümpling" imArchiv der Finanzabtheilung des Staatsministerium in Nlei-ningen — in welcher sich viele Tümpling'sche Akten,aber erst vom Ende des (6. Jahrhundert an, befinden.
Herzog Friedrich Wilhelm I. starb, nachdem er die RegierungAursachsens (60( an den Aurfürsten Christian II. abgegeben hatte,nach einer segensreichen Regierung, erst HO Jahre alt, am 7. Juli(602 an den Folgen der Pest. Er hinterließ vier Söhne, JohannPhilipp (geb. (591)' Friedrich, Johann Wilhelm und FriedrichWilhelm II. (Posthumus), über welche ihr Oheini Herzog Johann('s (605) und Aurfürst Christian II. (s (6(() und dann des Letz-teren Bruder Aurfürst Johann Georg I. bis (6(8 die Vormund-schaft führten. Im Jahre (605 erfolgte eine weitere Theilung der(572 schon in den Wcimarischen und Coburgischen Theil gethciltenCrnestinischen Länder: der Weimarische Theil wurde wiederum ge-theilt; die Ämter Weimar, Jena blieben Herzog Johann, demStammvater des jetzt in Weimar regierenden Hauses, welcher denAltenburgischen Theil mit den Ämtern Allstedt, Altenburg, Camburg,Hornburg, Cisenberg, Hardisleben, Leuchtenburg, Orlamünde, Roda,Roßla, Saalfeld u. s. w. an die Söhne seines Bruders abtrat. (Soentstand die Altenburgischc Linie, welche aber schon (672 mit Frie-drich Wilhelm III. wieder ausstarb.)
Zur Verdeutlichung diene folgende Tafel: