Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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ihres beiderseitigen Schwiegervaters, des Rurfürsten Friedrich III.von der jDfalz und nach dein am 3(. October (365 erfolgten Todeihres jüngsten Bruders Johann Friedrich des Jüngeren, am2s. Februar (366 errichtet hatten. Johann Friedrich der Buttlereschlug seine Residenz in Gotha auf, wurde aber bekanntlich balddarauf, in Folge der Grumbach'schen Händel, (567, in die 28 jäh-rige Gefangenschaft abgeführt, worauf seine Lande seinem Brudermitübergeben wurden. Johann Friedrich starb, nach einen: un-glücklichen Leben, zu Steyr ob der Ens am (9> (595.wurde in der Hauptkirche zu Coburg beigesetzt.

Nach dem am 2. März (573 erfolgten Tode Johann Wil-helm's (welcher vorsichtiger und weltkluger als sein unlenksamerBruder war) übernahm der Vetter ihres Großvaters, JohannFriedrich'? des Großmüthigen, Aurfürst August von Sachsen (jün-gerer Bruder von Moritz), die Vormundschaft über den elfjährigenFriedrich Wilhelm I. und den dreijährigen Johann, die SöhneJohann Wilhelm's, nachdem das Jahr zuvor, (372, die zweiSöhne des unglücklichen Johann Friedrich des Mittleren, der acht-jährige Johann Casimir und der sechsjährige Johann Ernst,(9 Ämter mit den Städten Coburg, Eisenach, Gotha u. s. w. (denCoburgischen Theil im Gegensatz zum Weimarischen) zurück-erstattet erhalten hatten.

So belehnte denn Aurfürst August, in Vormundschaft FriedrichWilhelm'? I. und Iohann's, Otto am 3. April (57^, zum 3. Mal,mit Stöben. Nachdem der Aurfürst am ((.Februar (336 gestor-ben war (er hatte in eigennützigem Interesse die Vormundschaftmit der Volljährigkeit Friedrich Wilhelm's nicht aufgegeben), be-lehnte Friedrich Wilhelm zu Weimar am 30. November (536Otto, zum H. Mal, mit Stöben.

Diese beiden Lehnbriefe finden sich mit dem folgenden, demfünften, vom 5. Mai (5ft3 im Weimarischen Haupt- und Staats-archiv, Copialbuch von Lehnbriefen in Thüringen, (573 (533,