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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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schlecht von Zechau, mit diesem einen silbernen Schild mit schwarzemPfahle führend. Die Hauptbesitzungen der Treutz waren die Schlösserpölzig und Heuckewalde, südlich von Zeitz, und Frohburg. Annavon Treutz schenkte ihrem Gemahl vier Töchter und einen Sohn,Otto, im Jahre (530 geboren. Er war damals der einzigeStammhalter des Geschlechtes; außer ihm und seinem Vater lebtenur noch ein einziges männliches Mitglied desselben, Jakob, derOrdensbruder im Aloster Bürgel (Bd. I. 24().

Von den Töchtern wissen wir, daß eine schon vor den: Todedes Vaters sich verheirathet hatte, von zwei anderen, daß sie nochdas Jahr nach dein Tode desselben, also (552, bei ihrer Stief-mutter lebten. Diese, Agnes geb. von Beulwitz, hatte Oswaldvor (556 geheirathet. Sie geHärte dem alten thüringischen Geschlechtean, welches von den Sorben herstammen soll und welches ausBeulwitz bei Saalfeld saß. Hans Gangolf auf Lohma im Schwarz-burgischen, Sebastian und Hartmann Dietrich zu Eichicht waren ihreBrüder. Sie schenkte Oswald noch zwei Söhne, Hans (50), ge-boren ungefähr (55ß, und Oswald (5(), nach (5^2 geboren, undebenfalls vier Töchter. Von diesen, beim Tode des Vaters nochganz jung, waren, soviel bekannt, drei verheirathet, und zwar vondiesen Elisabeth zwischen (55Z (also nach dem Tode des Vaters)und (570 mit Sittig von Machwitz auf Roschwitz und eine andere,wohl Amalie, zwischen (55Z und (576 mit Rudolf Edlen: von derPlanitz.

Während über das Leibgedinge von Otto's Mutter Nichtserhalten ist, sahen wir schon S. 26Z des ersten Bandes, daß Agnesan: 2(. Mai (535 zu Dresden durch Herzog Georg ein Leibgedingeauf dem Rittergut Tümpling und dessen Zugehörungen gereichterhielt, und zwar 40 Gulden jährlicher Zinsen nebst dem Wein-zehnten zu Gosserstedt (also von den Radebergen, mit denen Oswald(5(5 von Herzog Georg belehnt worden war Bd. I. 2^8) und(00 Gulden zu einer Behausung. Alles dies sollte ihr, solange