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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
645
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mit ewerer vnd anderer des Riehs getruen hilfe, frid vnd gemach in den landenmachen, vnd oucli euch vnd andere des heiligen Riclis vndertane by rechtegnaden vnd friheiten behalden. Ynd wir haben vns ouch in der Warheit, diegot selb ist, des heiligen Romischen Riclis allein doruinb, vnd nicht vmb vnsersnuczes willen, vnderwunden, vnd hoffen genczhch, die gütlich gütige barin-lierczickeyte soll vns solich sinne, wisseit, craft vnd machte verhhen, das wir,mit Ir hilfe vnd bystand, des heiligen Riclis getruen vnd liebhabern den vasteczerczerrten gemeinen nucz widerufruken vnd den sere verfallen der heiligenkirchen, vnd dem heiligen Römischen Riehe czu hilf vnd czu tröste körnenmögen, das ouch vnszer bester fürsaez, will vnd meynung genczlich ist sunderczwifel, vnd, ob got wil, alleweg sin sol. vnd doruinb begeren wir von ewerntrewen, vnd eruordern die ouch in crafft diss briefs mit ganezem ernst vndtlisse, das Ir, als des heiligen Römischen Riclis getruen, sine, der gemeynenCristenheite vnd gemeines nuczes gegenwortig vnd anligende gebresten vndnotdurft vorbetrachtet vnd angesehen, vns, als einem Romischen kung, furbass-mer getruliclien wartende vnd vesticliclien J^ystendig sin vnd euch ouch anettlicher anderer, die euch billiclit anders schriben vnd fürgeben, vnd die lur-ware gemeinen nucz nit furgeseezet haben, noch seezen, sagmere vnd schriftenit leeren wollet, Als wir euch wol getruen, das wollen wir gegen vch gnedic-lich erkennen, vnd vf das, das Ir ein gelegen czuflucht bis an vnser czukunfthaben möget, Dorumb haben wir dem Erwirdigen Wernlier Bischof zu Triere,vnserm lieben neuen, den hochgeboren Ludwig Pfalczgrauen bei Riii vndherezogen in Beyern, vnserm heben Oheimen vnd Kurfürsten, Johansen vndFridrichen Burggrauen zu Nürnberg, vnsern lieben Oheimen vnd fürsten, vnddem edeln Eberharten Grauen zu Wirtemberg, vnserm heben Swager, ernstlichverschriben, das Sy die Strassen schirmen vnd euch, den ewern vnd andernvnsern vnd des Riclis Steten vnd vndertanen, durch vnsern willen getruliclienczuselien, beholfen vnd beraten sin wollen, in allen Sachen, Als wir In dessunderheh wol getruen, vnd als euch das vnd anderer vnszer meynung vnserlieber getruer Johannes Erichen, des vorgenanten vnsers Oheims des Pfalcz-grauens Rate vnd diener, entworter diss briefs, den wir dorumb czu uch senden,wol vnderwisten, eigentlicher vnd völliclicher sagen wirdet, dem Ir auch dorinnczu disem male genczhch gelouben möget vnd wollet, Als ob wir selber mit vchretten. Geben czu Ofen, an sant Agnete tage, vnserr Riehe des vngrischen etc.in dem Czweyvndczweinczigisten, vnd des Römischen in dem ersten Jaren.

Ad mandatum domini Regis Georgius Yicecancellarius.dDriginnl im Äö®. loir. ^Ilrnuin|inlavri]iuc fu liinibcrg.

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