Druckschrift 
6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
604
Einzelbild herunterladen
 

DXLIX.

17. April 1410.

Rupprecht Römischer Khönig bestätigt dem Closter zu Neunkhirchengenandt vf dem Prandte, Sanct Augustins Ordtens, in Bamberger Bisthumbgelegen, einen von wort zu worte eingerückten Brieff,*) dadurch die Hoeh-gebornen Fürsten Johann und Fridriche Burggrauen zu Nürmberg dasselbe mitder pfandfreyen Ilolznutzung in dem Waldte bey Nürmberg begnadet.

Geben zu Nürmberg, nach Christi Geburthe vierzehenliundert und in demzehendten Jhare, vf den Donnerstag nach dem Sontag als man singet Jubilate.

(Cnpialliarti te liacjjofs Sllircclit non Inrahtrj.

Vergl. Geschichte des Marktes Neunkirchen am Brand S. 167 Ü'.

") S. denselben unter Nr. DXIII.

DL.

Innig Eupredjt ttnb Burggraf Inliann bestellen neue J^itksridjtBr|tun Ühtstrng ifjrtr JJtrritigkeitEn.

19. April 1410.

Wir Ruprecht von gots gnaden Romischer Kunig, zu allenczyten mererdes Richs, Vnd wir Johans Pfalczgraue by Rine vnd herezog in Beyern, des-selben vnsers herren vnd vatters, des Romischen koniges, Sone, an einem,Vnd wir Johans Burgraue zu Nurenberg an dem andern teile, Bekennen vndtun kunt offinlich mit diesem brieue, Das wir aller vnd iglicher zuspruche, sowir von beydensyten geineinander haben, an die Edeln Albrecht herren zuHoenloch, Friderich schencken, herren zuLympurg, hauptman des lantfriedenzu Francken, vnd Hansen vom Degenberge, Ritter, vitztum zu Amberg, mitgutem willen gentzlich gangen, komen vnd blieben sin, als wir des vor bydem Hocligeborneii fursten, Burgraue Friderich zu Nurenberg vnd by dem wol-gebornen gralf Friderich von Otingen belieben waren, in nachgeschribenermasz: Mit namen, das dieselben dry, von der obgenantfen] vnser zuspruchewegen, mynne vnd rechts gewalt haben sollent, Doch also, das sie gein Vrbach,gein Begenitze vnd auch gein Beyerrute ryten vnd daselbst kuntschafft von derobgenanten sache wegen eigentlich verhören vnd inneinen sollend, vnd darezu

004