DXLII.
Burggraf intkidj miii seine (faajjlin flisalictljgrlnlini, hs llosttr llinitstn, meldjES ihnen eine freimillige ftrricr gemäljrtc,
Ijinfart nimmer |ti üesfenern.
10. März 1410.
Wir Fnderich von gotes gnaden Burggrane zu Nuremberg Ynd wir Elysobethvon denselben gnaden Burggrefymie zu Nüremberg, sein eliche gemahel, Bekennenvnd thun kunt offennlichen mit disem brief, für vns, alle vnser erben vnd Nach-komen, allen den, die In sehen, hören oder lesen. Als wir nü zu disen zeitenvon eygem willen, durch vnserr mercklichen schulde wegen, In den wir sein,doch mit grossem misseualleii vnserr herezen, Ein Stewer, das ist den zehendenpfenning, von vnserm Lannde, lewten vnd vntertanen fordern vnd einnemendesein, Haben wir vnser liebe Andechtige, den Abte vnd Conuent des Closters zuAhawsen vns darinnen zustaten kumen fleissigliclien gebeten. Also haben sieangesehen sülch vnser mercklich schulde, ernstliche bete vnd vorderunge, vndhaben sich mit vns geeyniget vnd gesatzet, In Stewerweyse von Iren Annen -lewten vmb drewliundert guidein vns zugeben. Vnd wann die egenanten vnserliebe Andechtigen, der Abte vnd Conuent zu Ahawsen vnd auch Ir Armelewtedieselben oder sulche Stewer vns In dheinerleyweise schuldig sein zugeben,von besunderr begnadunge vnd freyheit wegen, mit den sie recht vnd redlichengefreyet sein von Bebsten,' kristenlichen keysern vnd Römischen Kunigen,Darumbe so geloben vnd geheissen wir bey vnsern fürstenlichen wirden, daswir selber, dhein vnser erben oder nachkomen dhein sulche Stewer fürbas ewig-lichen vordem noch einnemen sullen, noch wollen von den obgenanten Abtevnd Conuent, Iren Nachkomen vnd von allen Iren vnvogtberen lewten vndguten In dheinerleyweise 011 allez geuerde. Mit vrkünde diezs briefs, versigeltmit vnsern anhangenden Insigeln, geben zu Cadoltzburg, am Montage nach demSuntage Judica, Nach Cristi vnsers lierren gehörte vierezehenhundert Jare vnddarnach In dem zehenden Jare.
(ßriginal im Münigl. Inir. ^rnuinfinlardjioE jti liirnticrg,
mit anli. Wildemanns - Siegel Burggraf Friedrich's und dem Alliance-Siegel Elisabeth's.
Ebendas. zwei völlig gleichlautende und gleichmässig besiegelte Reverse, welche das Burggräfliche Ehepaar unter demselbenDato den Klöstern Heidenheim (steuerte 300 Gulden) und Solnhofcn (über 74 Gulden) ausstellte.
Vergl. Nr. sq., DXXIX. u. DXXXIY.
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