DXXIX.
Inrggraf JFricbrirf] unb seine (icmajjlm (£ Iis alletil geloben,bns Hastet ^eilsbrnnn, uieldjcm sie eine anooerorbcntlirl)e itcner auferlegten,
jjinfnrt nimmer ni besteuern,
9. December 1409.
Wir Friderich von Gotes Gnaden Burggrave zu Nürenberg und wir Elyza-beth von denselben Gnaden Burggrevinne zu Nürenberg, sein eliclie Gemahel,Bekennen und tun kunt olfenlich mit disem briete, für Uns, alle unser Erbenund Nachkumen, allen den, die in sehen, hören oder lesen, daz wir nu zudisen Zeiten von eigem willen, durch unser merklichen Schuld wegen, in denwir sein, doch mit grossem Missevallen unserr hertzen, Ein Stern-, das ist denzehenden Pfennig, gefordert und eingenomen haben von allen armen leutenunser lieben und andechtigen des Abts und der Samnünge des Closters zuheylsbrunne. und wanne die egenanten unser liebe und getreuen, der Abt, derConvent und ir Gloster zu heylsbrunne und auch ir arme leute dieselben odersollich Stewr uns deheinnerley weise schuldig sein zu geben, von besonderbegnädung und freyheit wegen, die si haben und mit den si begnadigt undgefreyet sein reht und redlichen von Bebsten, von Cristlichen Keyserh undRomischen Kunigen; Darumbe so geloben und geheissen wir bey Unsernfürstenhehen Wirden, daz wir selber, kein Unserr Erbe oder Nachkomen keinsolliche Steur furbaz ewiclichen nyemermer von In, Iren armen leuten, nochiren Gütern nicht mer fordern, noch innemen Schöllen, noch wellen in dehey-nerley weise on geverde. mit Urkunde ditz briefes, versigelt mit unsern anhan-genden Insigeln, der geben ist am Montag nach unser frauentag Conceptionis,nach Cristi unsers herren Geburt Yierzehenhundert Jar und darnach in demNeunden Jare.
CopiaUjitd) btH HlnstErs Üffilsbrotut.
In dem Ankunf'tsbuch des Burggrafthums Nürnberg findet sich dieselbe Urkunde mit dem Datum „Onoltzbach. feria terciaante diem Lucie virginis (10. Decbr ) Anno CCCC Nono."
Vergl. Nr. DXXXIY u. DXLII.
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