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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
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sollen ym auch vnser zuspruclie, die dann vnser iglicher an den andern dunwil, off den Sontag nach sant Martins dag nechst lcoinpt, vnder vnsern ingesi-geln versigelt, gein Wirtzpurg schiecken, als er dann den lantfrieden daselbsuff diezyt besitzen wirdet. vnd wir, kunig Ruprecht, sollen den HochgebornenFriederich Burggraff zu Nuremberg, vnsern lieben Swager vnd forsten, vnd wir,Burggräff Johanns, den wolgebornen Friderich Grauen zu Otingen, vnsern lie-ben Oheim, zu dem obgenanten Sehenck Friderich, dem gemeinen, geben vndsetzen, vnd die dry sollent dann, von der obgenant[en] vnser zuspruclie wegen,Mynne vnd rechts gewalt han, doch also, das sie gein vrbaeh, gein Begenitz vndauch gein Beyerrüte ryten vnd daselbs kuntschafft von der obgenanten saehewegen eygentlichen verhören vnd innemen sollent, vnd darzu brieff vnd anders,die dann vnser yetweder teile fürbrengen wil. vnd so sie das alles also verhöretvnd ingenoinen hant, wie sie vns dann alle dry eynmütticlichen in der Mynne,oder ob sie alle dry in der Mynne nit eyntrechtig werden mochten, sie oder dermerer teile vnder yn vns mit dem rechten darumbe entscheiden werdent, dabysal es verliben, vnd von vns, obgenantem kunig Ruprecht vnd Burggraff Jo-hannsen, vnsern Erben vnd nachkomen vollenzogen vnd gehalten werden, dochalso, das soliche entscheidunge in der Mynne, oder mit dem rechten, von denobgenanten Schenck Friderich, als eynem gemeynen, Burggraff Friderich vndGraff Friderich von Otingen, die wir von beiden syten zu yme setzen sollen,hie zusehen vnd Pfingsten nechst kompt geschehen vnd auch ende vnd vsztraghaben sal, alle geuerde vnd argelist gentzlichen vszgescheiden. vnd wir, kunigRuprecht vnd Burggraff Johanns, sollen auch alle gefangen von beydensytenin der obgenanten drier hant stellen. Auch als wir, kunig Ruprecht, dem ob-genant vnserm Swager Burggraff Johannsen zusprechen vmb Seclistusent gul- 1den zugelts, als von vnser husfrauwen Erbteils wegen, das sal auch an denobgenanten drien sten in aller der masze, als es hinder vnserer beider frundengestanden solte sin, nach vszwisunge der brieffe darüber gemacht, also, wiesie vns nach derselben brieff lüte darumb setzen vnd entscheiden werden, dases auch daby verliben vnd von vns yetwedersyt gehalten werden solle, anealle geuerde, doch also, das dieselbe entscheidunge auch zusehen hie vnd pfing-sten nechst kumpt geschehen solle ane geurde. vnd des alles zu vrkünde, sohat vnser iglicher sin ingesigel an diesen brieff tun hencken. Datum Nuremberg,feria tercia proxima ante festuin Omnium sanetorum, Anno domini MillesinioQuadringentesim o 0 ctauo.

(Original im -Königl. lairisrljen Scidjanrdjiuc.

Anh. ein Fragment des grossen Bracken - Siegels Burggraf Johann's (s. bei Nr. CCCCLXIX.).

Vergl. Nr. I)L.

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