CCCXCIX.
15. September 1407.
Stephan, Ludwig, Ernst, Wilhelm und Heinrich, Herzoge in Bayern,verlängern iren freuntlichen satz und stallung, den jüngst ire Oheim undSwäger, die Purggrauen von Nuremberg, in dem veld vor Rotemburg bis aufSand Michelstag erstreckt haben, bis auf den Christen schirst körnend.
Geben zuÄrdingen, an Pfincztag nach dez lieyligen chreucz tag als eserhöht ward, von christi gepurd vierzehen hundert jar und darnach in demSibenden jar.
Original im üiSnigl. 3Satr. Jbidjsatriiiuf.
Vergl. Nr. CCCXCIII.
cccc.
Die InrggrafEn Unljann tmh jFritbridj crnciinni jtuti lumlliiiädjtigtE,}\w iiitsdjcihuig iljrtr (ßrlisrjjaftsstrcitigkcitcn mit k\\ Markgrafen nnii Mmsen.
25. September 1407.
Wir Johanns vnd Friderich von gotes gnaden Burggrauen zu Nuremberg.Als die Hochgebornen Fürsten, her friderich der Elter, her wilhelm vnd herfriderich der Junger, Langgrauen In Düringen vnd Marggrauen zu Meissen,vnser lieben Oheimen, auff eyne, vnd wir vorgenanten Burggrauen Johannsvnd Friderich üH* die anderseiten, eynen liindergang vnd Anlasz gethan haben,von des Anfalles vnd Erbteiles wegen, der vns von dem Hochgebornen Fürsten,hern wilhelm seligen Marggrauen zu Meissen, auff erstorben vnd angefallen ist,dorauff wir vnser Schulde vnd Zusprüche versigelt aulfeinen genanten tag denegenanten vnsem lieben Oheimen geschicket haben, Aull'dieselben Zusprüchevnd Schulde vns dieselben vnser lieben Oheimen Ir Antwort auch beschribenvnd versigelt auf die liebsten Mitwochen nach Michaelis gen Slewicz zweien,die wir darezu geben, senden sullen, Bekennen wir Johanns vnd friderich vongots gnaden Burggrauen zu Nuremberg, Das wir dem wirdigen hern Ottenvon Milcz, Tumtechand zu Bamberg, vnserrn Rathe vnd lieben getrwen, vnddem Ersamen Hannsen Almau, Bürger der Altenstat zu Meideburg, vnserrnlieben besundern, vnsem vollen gewalt vnd ganeze macht gegeben haben, vndgeben In den In crafft disz brielfs, dieselben Antwort also einzunemen vnd den
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