viiser libe Ilawszfrawe vnd gemahele bei irer morgengabe beleihen, nach lauteires bricucs*) darüber, vnd der gemessen vnd brauchen, als morgengaben rechtist, vnd sie mag auch bei irem leben, es seie an irem todbethe, oder vor wenndas ist, mit aller irer varender habe thun vnd lassen, was sie wil, vnd diesetzen, geben, schicken, achten vnd vermachen, wem oder wie sie wil; vndwem oder wie sie die schicket vnd vermachet, es sei durch irer sele willen odersünst, da bei sol es bleiben vnd nach irem thode also geuallen, vnd welcherleigescheftniisse sie da mit tut, das soll alles gantz kraft vnd macht haben, anallermenglich Widerrede vnd Hindernüsse, weres auch, das wir bei vnsernlebtagen ein ordenunge vnd gesetze vnter vnsern sönen machen würden, wabei yetlicher nach vnserm thode bliben solte, oder ob wir des bei vnsern leb-tagen nit teten vnd etlichen vnsern frunden, Rathen vnd getrewen beuelhenwürden, solch ordenunge vnd gesetze vnder yn zu machen, welchem dann dieobgnanten vesten, Stete, dorlfere, zölle vnd gittere nach derselben ordenungegebürten, der sol doch die obgnant vnsere libe Ilawszfrawen vnd gemahel dieRomischen koniginne ir lebtag daran nit hindern, Sunder sie der ir lebtagelassen gemessen, als vorgeschriben stet, vnd nach irem thode allererst rechtdartzu gewinnen vnd han. weres auch, das so die obgnant vnser libe Hausz-frawe vnd gemahele die vorgnant vesten, Stete, dorlfere vnd gittere nachvnserm thode Inn hete, keinerley zwitraclit, kriege oder vintschaft zwischenden obgcnanten vnsern liben sönen Hertzog Ludwigen, Hertzog Johannsen,Hertzog Stephan vnd Hertzog Otten, oder ir ein teil vif ersteen würden, dagot vor sei, vmb das dann die vorgnant vnsere libe Hawszfrawe vnd gemaheldie Romisch königinne die obgnanten vesten, Stete, dorlfere, zölle, Tornossevnd gutere mit iren zugehörungen deste gerueter vnd fridelicher Inn haben,besitzen vnd der auch gemessen möge, so sol sie der vorgnanten vnser sönekeinen wider den andern, noch niemant anders, der ir dheinen wider den an-dern sament oder besunder helfen oder zu legen wolte, in den obgnanten vestenvnd steten nit enthalten, noch daselbs aus oder einreiten lassen in dliein weiseongeuerde. wir wollen auch, das vnsere bürgere, armlewte vnd hintersessenin den obgnanten vnsern Steten vnd dörffern der obgnanten vnser liben Iiawsz-frawen vnd gemaheln hulden vnd sweren sullen, Ir nach vnserm thode ir leb-tage mit allen vnd yetlichen Vellen, nützen vnd gülten getrewlieh gehorsam zusin vnd zu gewarten, in der masse als vorgeschriben stet 011 geuerde, vnd dassie auch sunderhch sweren sollen, das sie bei der obgnanten vnserer libenIlawszfrawen lebtage, vnd als lange sie in irer hant sin, der obgnanten vnserSone keinen wider den andern helfen oder zulegen sollen, noch ir keins veindebei In enthalden, oder vss vnd ein ryten lassen in kriegsweise on all geuerde.
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