Burggrafen meinem herren von Bamberg vnd dem Stiffte in einen schirm eineskirchtags fride zu Merndorf in dem ampte zu vorclieim gelegen, vnd nemenden Armenlewten, die do feil haben doselbst. schirmrecht vnd zappfenrecht,daz doch vor nye mer gehört, noch geschehen ist, domit meinem herren vonBamberg vnd dem Stifte vngütlich geschieht. Item Es haben die von Erlangeneinen von Burck genant Rughem zu einem pfalburger eingenomen, der dochauf des Stiftes vnd des Spitals zu Vorcheim gut siezet, vnd gehört mit allenrechten gen Vorcheim, vnd den beslewszet auch mein herre A 'on Bamberg mitTüre vnd mit Nagel, do mit meinem Herren von Bamberg von demselben Rüg-heim vnd den von Erlangen vngutlicli geschehen ist vnd geschieht, des er dochhinfüre von demselben Rügheim, die weil er vnder Im gesezzenist, also nichtineynet zu leyden. Auch ist sein lantrichter auf des Stifts gut Clolsperg genanntvnd hat einen meins herren Armen mann, dem Smyde, vier Kwe vnd andersein habe genomen vnd die gen Beyerstorf gefürt, verkawft vnd anworden,domit meinem herren von Bamberg vnd dem Stifte vngütlich geschieht, wanndoch die meins herren von Bamberg auf sein gericht nicht gehören. Item auchhat mein herre Bürggraue ettlich eingenommen, die von meinem herren vonBamberg vnd ausz seinem lande entrannen sein vnd sich vor meinem lierrenvon Bamberg vnd seinen Amptleuten nicht an recht wolten genügen lazzen,vnd Avil die gen meynen herren von Bamberg rechtuertigen, das doch meinherre von Bamberg vngern wider In tete, do mit meinem herren A T on Bambergvngütlich geschieht, Auid des die seinen auch zu groszem schaden kumen sein.Item es ist auch ein weber vorcheim entrannen, den hat mein herre Burg-graue eingenomen zu Beyerstorff; derselbe weber meynet sprach zu haben zueinem dem meins herren Burger A r on Vorcheim, Rumelfels genant, vm dieselbensprüch Im die meins herren A r on Bamberg rechts geholffen haben vnd gern mergeholfen hetten zu einem vollen ausztrag. in derselben zeit für der Rümelfelsmit seiner kaufmannschaft gen Nürmberg Auid an dem herwider auszfaren vingIn der weber mit Aufsacze zu Erlangen, A r nd warf den in den Türn auh!verbürget vber In, als A T ber einen schedlichen mann, des er doch nicht enwaz,vnd lisze den also in gefengnüsze ligen Siben wochen; dozwischen rechtaggeseezt Avürden Arnd doch mit dem rechten nicht volfüre, vnd notet den amleezten dorezu, daz er dem Avilhelm Meyentaler A r erburgen müste, das er ge-recht solt werden zu Beyerstorff vor seinem Gerichte Aunb Erblich Gut vndEygen, die in meins herren von Bamberg Statgericht zu Vorcheim liegen,doran meinem herren von Bamberg Arnd den seinen vngütlich geschehen istvnd noch geschieht, vnd doch nemlich vor auszgetragen ward vor dem lant-fride, daz sich der weber am rechten zu Aurcheim dorvmbe solt genügen
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