In rechter unbedingter und ungeverlieher leystunge, alz lange und alz vil, bissden egenanten Rudolffen und Engelhardten von Bebenburg, oder iren erbengantz und gar vssgericht, vergolten vnd gefertigt wird, darumb dann die Pür-gen gemant sein worden, an allen iren schaden ongeverde. dez ensol sich derPürgen kein mit der leystunge uff den andern verziehen, noch fürziehen, dazer in ein andern leystung sey, oder daz man frist an seine willn, wissen vndwort geben habe, noch sust in keine Weyse nichtes fürziehen, vnd wie oifteeines Pürgen Knecht in der leystunge abgeet, oder sich ein Pferd abgüssetoder vergeet, So so! yeder Pürge, dez derselbe knecht oder Pfert gewesen ist,ye alz offte einen andern Knecht oder Pfert, an der abgangen stat, schickenvnd antworten, alz offte dez not geschieht, Inwcnndige achtagen den nechsten,an alles verziehen ongeverde. Ginge auch der Pürgen keiner ab, von demLande füre oder stürbe, verdürbe oder geystlich würde, oder wie Im geschehe,daz er vnutze were zu manen, so sulln wir In, ye alz offte daz geschieht vndwir dez von In ermant werden, einen andern alz guten purgen setzen, an dezabgangen stat, in einem monat den nechsten, oder die andern Pürgen, werdensie gemant darumb von In, leysten in der mass, alz vorgeschribn stet, alz lange,biss daz ein ander pürge, alz nemelichen, an dez abgangen stat gesezt wirdet inaller der mass, alz der vorderer pürge gewesen ist vngeverlich. vnd were, dezGot nicht er wolle, daz die hernachgeschribn pürgen, ein oder mere, so siegemant werden, alz vorgeschriben ist, verbrechen und nicht leysten, So habendie vorgenanten Rudolffen und Engelhart von Bebenburg vnd alle ir erben vndalle ir helffer, oder weine sie daz befehlen, vollen gantzen gewalt vnd gut rechtvnerclagter dinge, daz wir In auch willicliehen erlauben mit diesem brieffe, denoder dieselben unleystenden pürgen anzegreiffen, zu noten und zu pfenden anallen Iren Leuten und guten, wo sie die haben, wie sie dez bekomen mügen,an allen Iren frevel vnd pene unser, vnser erben, herschafft vnd nachkomenund auch allermeniclichen, alz lange biss in gehalten vnd volfürt werde, dar-umbe sie dann gemant hetten vngeuerlich, vnd dowider sol vns, vnser erbenund nachkomen und auch die unleystenden pürgen nicht helffen, schirmen nochschäwren, noch den egenante Rudolffen und Engelhardten von bebenburg, irenErben und helffern nicht schaden kein geböte, genade, freyheit, acht, keysersnoch künges, noch kein pan babstes oder bischoffes, geystlich oder wertlicher,nach kein Landfride, Landrecht, gesetzde, geyselschafft, eynuge fürsten, herrenoder Stete, noch neue fünde, wie daz ymand fürgetziehn oder erdenken möchteoder konde in kein Weyse an alle geverde. vnd ob daz geschehe, daz diserbrief nutzinahlig oder löchrecht würde, oder wie er geschediget würde an denInsigeln oder sust, daz sol alles gemeinclich oder besunder den obgenanten
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