hoffe czu Gosmanszrewt, der Jerlielien gilt vüd czinst zwey sumer korns, einsumer gersten, Ein sümer habern vnd drey guidein, denselben hoff mit allerseiner czugehorünge, vnd sunderlichen mit so liehen czinssen vnd gulten, Ervnd sein erben ynnen haben, nüczen vnd niessen süllen vnd mugen noch irempesten, vngehindert von vns vnd allen den vnsern 011 alles geuerde, So lange,bis wir, oder vnser erben, vmb In oder sein erben denselben hoffe czu Gosz-manszrewt mit seiner czügehorünge wider geloset haben vmb hundert vndachczig Reynische guidein lantwerunge, des wir wol macht haben czü thündewenn vnd auff weihe czeit yegliches Jarcs wir wollen ongeuerde, doch also,das der vorgenant Eberlein, oder wer den hoffe von seinen wegen ynnen hat,vnd die weile der vngelost ist, dheinerleye newikeit mit dhein Sachen auff denhoff czihen, noch czüfügen sullen ongeuerde; vnd sullen vns Jerlielien dorvonreichen vnd geben ein fasznachthün. Wenn aber das geschieht, das wir dielosünge thün wollen oder gethan hetten, als vorgeschriben stet, So sullen sievns, oder den vnsern an vnser stat, des gestaten, weihe czeit das Im Jare wereoder geschee, vnd denselben hoff mit seiner czugehörungen lediclichen widereinantwortten vnd geben on verezüg vnd on alle Widerrede ongeuerde. Desczu vrkunde geben wir diesen brieff mit vnserm anhangendem Insigel. Gescheenczu Beyrrewt, am heiligen Obersten abendt, Noch Cristi vnsers herren geburttevierezehenhundert Jare vnd dornoch in dem Sechsten Jare.
dDriginal im Stönigl. äSair. ^rnuiitfialardjinE jtt Inmlicrg.
Anh. das grosse Bracken - Siegel Johanns.
*) Gossmannsreuth im Königlich Bairischen Landgericht Pegnitz.
CCCXVI.
fhbst SiinDitni VII. gestattet km Burggrafen inckidj jti lürakrgitnb seiner dmnaljlin tren Sekauejj eines Cragalfars.
7. Januar 1406.
Innocentius seruus seruorum dei, episcopus, Dilecto lilio, Nobili viroFrederico Burggrauio Nurenbergensi, et dilecte in christo lilie, Nobili mulieriElizabeth, eius vxori, Bambergensis dioceseos, Salutcm et apostolicam bene-dictionem. Sincere deuotionis affectus, quem ad nos et Romanam geritis ecele-siam, noii indigne meretur, ut petitionibus uestris, illis presertim, quas exdeuotionis feruore prodire conspicimus, quantum cum deo possumus, fauora-biliter annuamus. Hinc est, quod nos, uestris deuotis supplicationibus inclinati,
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