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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
309
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liemen, als dann des von Hohenlochs teile ezugelioret, vnd die Stewrc solBurggraue Johanns yeezgenant ye an dem dritten Jare seczen, dor von ycderparteye ir teile noch anczall sol gefallen. Wer auch, das vnserr herre vonWirczburg, sein nochkomen, oder der Stilft den teile losen wurden, von demvorgenanten Burggrauen Johannsen oder seinen erben, wann das gescheenwere, So solten die obgeschriben teydinge als von der Stewrc wegen gencz-lichen abe sein, vnd yeglieher herre solt dann bey seinem teile bleiben, alsvon alter lierkomen ist ongeuerde. Es sol auch der herren dheiner, oder Ampt-lewte, die sie czu Kiezingen haben, dlicine sehencken dem andern czugeferdeliemen, nemo ir einer aber ein schencke, So solt er die mit dem andern nochanczall ongeuerlich teilen. Auch als vnserr herre von Wirczburg in seinenczuspruclien geseezt hat von der vier burger wegen, die czu Kiezingen eut-hawbt seind worden, vnd auch von des geldes wegen, das er ineynt, das Burg-graue Johanns obgenant von den von Kiezingen czüuil genomen habe, vndauch als von der hülfe wegen gegen den Steten, vnd vmb alle ander Sprüche,die Kiezingen antreffen vnd raren, vnd die sie gegen einander von Kiezingenwegen haben beschriben geben, wie die genant sein, Sprechen wir, das das-selbe gentzlichen abe vnd ganeze verczyeg sein vnd furbas nicht mer geeifertsol werden gegen vnserm herren von Wirtzburg, Burggrauen Johannsen, denvon Kiezingen, noch dheinen andern, die von beiden parteyen vnter den Sachenindheinweisze verdacht sein 011 alles geuerde. Wir sprechen auch, das man dastore gegen dem closter wider offen vnd die Brucken wider machen sol. Auchals von des closters Steynach wegen Sprechen wir, das vnserr herre vonWirtzburg bey dem geistlichen rechten vnd Burggraue Johanns bey demwerntlichen schirme bleiben sullen. Auch als von des egenanten vnsers her-ren von Wirtzburg, Bürggrauen Johannsen vnd Burggrauen Fridriehs ob-genant Lantgericht wegen sprechen wir, wann ir eins diener, manne, lewteoder gute auf des andern lantgericht geladen werden, das dann ir yegliehermit seinem lantrichter bestelle vnd dem befelhe, als palde Im von dem her-ren, seinem hofmeister oder seinem gewaltigen geschriben werde, des gute,diener, man, Ir leibe oder güt geladen sein worden, sie seindt geistlich oderwerntlichen, vnd die mit seinen brieffen wider für sich vordert, das dannsoliche, die also geladen weren worden, von stundan hin wider geweiset wor-den, vnd demselben herren, des lewthe also wider heim geweiset worden,der lantrichter schreiben sol, das er dem cleger in czweien moneiden tagebescheiden vnd Im den tage vierezehentage vor verkünde czuhawsze vnd czu-liofe, mit brieffen oder vnter awgen, vnd Im dann eins rechten helffe, Ee dieczwene moneidt vergeen; Geschee des nicht vnd wurde dem clager das recht