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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
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egenanten Walthers brüder, mit uffgeboten vingern zu den heiligen gesworen,von derselben gefcncknüsse wegen, vnd waz sich darynne vnd darvnder erloffenhat, daz daz gen dem egenanten Wernlein, allen den seinen vnd allen den, diedarynne vnd dar vnder verdacht sein, mit Reten, mit täten, mit worten, mitwercken von In, allen den Iren, noch von allermenglich nymmer mer gerochen,geäfert, noch zu arge gedacht sol werden, weder heimlich noch offenlich, 011alles geuerde. Darzü haben die egenanten Waltlier vnd Seicz zu den heiligengesworen, Das sie nymmer mer mit worten, noch mit werken, haimlich nocholfenlich getün, noch sein sullen wider den hochgeporn forsten, hern FridriclienBurggrafen zu Nüremberg, noch wider kein die seinen, Sye sind gaistlich oderwerntlich, die Im zu versprechen sten on alles geuerde, denne mit ahn frunt-lichen rechten, daran sie sich benügen lassen süllen von ainem ieglichen, derden obgenanten fürsten zu versprechen stet, an den Stetten, da yr ieglieherdaz billiclien tun sol ongeuerde. Darzü so haben sie gesworen die egenantenWalther vnd Seicz, daz sye zu stund In dem nechsten Monat nach dem heiligenOstertag, der schirest körnet noch datum diecz briefs, sich erheben vnd hinwegziehen süllen von Dinckelspühel funfczig tawsent (sie!) meyl wegs, vnd deregenanten Stat Dinckelspühel nymmer mer neher zu komen, denn die egenantenfunfczig tawsent meil on alles geuerde, Es were denn, daz In der obgenant hocli-geborn fürst mit sampt seinem hofmaister, Herr Erenfriden von Seckendorff,die gnad täten vnd In erlabten, neher sein, So möchten sie daz wol tün ongeuerde. Darzü haben die egenanten waither vnd Seycz den Heyligen ge-sworen, das ir baider eliche hawszfrawan (sie!) In disem nechsten halben Jarnach datum diez briefs von stund ziehen vnd ravmen sullen von Dinckelspühel,vnd nit neher beliben sullen, denn vber Tünow oder über Rine, weliches siewellen ön geuerde, vnd auch her wider vber nit komen, denn mit lawbvnd gunst dez obgenanten hochgebornen forsten; Wer aber, daz der sein gnaddarzü nit wenden noch keren wölt, So möcht der obgenant herr Erenfride vonSekendorff vnd der erber vest Heinreich göldelin semenclich dieselben frawenheissen erlaben, oder wider zu komen ongeuerde. Darzü haben die egenantenWalther vnd Heincz fleischman zu kemnaten, sein brüder, den Heyligen ge-sworen, von des todslages wegen, den der obgenant Walther Nunnenmachergetan hat an dez obgenanten hochgeborn fürsten armen knelit, genant SeczenfIm von Mittelbach seligen, Darumbe vor betedingt vnd berett ist worden, dazdaz bestan vnd beleiben sol hinder dem Erwirdigen vnd gaistlichen forsten,herr Silfriden abbt zuElwang, vnd dem edeln herr Fridriclien Schencken herre Lympurg, die baid als ain gemainn man sein süllen, vnd darzü die vier,die darzu gegeben sein, oder fürbasster (sie!) darzu gegeben wurden, nach

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