obgenant förster mit dem vorgenanten herreil Burgrafen Johansen frewntlichenrichten wolten, Also, daz er seiner vorgescliriben Sache gen wolt an vns, dievber den lantfride geseczt seinde, Ee dann man auf In züge, an derselbenrichtigunge sol sich der obgenant herre Burgraf Jolians lassen benügen vndabrichten, wie wir oder der merer teil yntter vns daz erkanten vnd zu ratwürden ongeuerde. Wer auch, das der vorgenant herre Burgraf Johans denobgenanten Erhart förster in dlieiner veste oder Stat oder in dheinem gerichtebetrete, So solt im derselbe herre, Richter, oder Amptman zu im beholffensein, daz er seiner vorgeschribner sache bericht werde, vnd sol dhein geleitfürtragen, vnd wen er also anrüft, vnd daz der des nicht entete, vnd im dorczunicht beholffen were, zu dem wolten wir richten, alz der lantfride stet. Gebenzu der Newenstat an der Aysch, mit vrteil, vntter des lantfrids Insigel, amMitwochen nach sand Mertteinstage, Nach Cristi geburde vierczehenhundertiare vnd dornach In dem Vierden Jare.
(Dttgitml im Küttigl. Bnir. ^Stnuinjialat'diittB }tt Jkinöcrg.
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CCLXVI.
Itirggraf Intjann Eignet km Sllkrkiligcn-Illtiir }\\ Cnlmhnijj(lüter gt (Lfecrskuf nnb Idsknkrg.
15. November 1404.
Wir Johanns von Gottes Gnaden Burggraue zu Nürmberg, bekenne offend-lich mit diesem Brieff, das wir freyhen einen Hoff gelegen zu Gossersdorf, dervon uns zu lehen ist gangen, und zwei gütlein zu Liestenberg, die etwann Con-rad Ratlochs gewest sind, und die er zu aller Heyligen Altare in der Plarr znCulmbach hat gegeben; auf denselben gütlein wir fron vnd hüner bishero habengehabt, davon wir sie frei, ledig und losz sagen, und dasz der Priester, HerrNicolaus Schnabel, dem wir die mesz geliehen haben, oder wem wir oder unsereErben in künftigen Zeiten als einen Verweser des ehegenannten altars leihenwerden, dieselben gut besitzen mag. Geben zn Flassenberg, am Sambstag vorOttmar (sie!).
Archiv für Ob ertranken Bd. II. Heft 1. S. 86.
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