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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
231
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hinwider tun, aislang biz die sache ein end nimt, Ynd sol ein recht das anderniht pfenden, alslang biz das auszgetragen wirdt in der masze als vorgeschribenstet. Wer auch, ob die von Roteinburg sich iclit erbs oder eygens vnterwundenbeten, das sie noch ynnen heten oder verkaufl't heten iren burgern oder andernleuten, darüinb süllen sie auch antwurten vor den Sechsen vnd dem Sybenden,in der weise als vorgeschriben stet. Auch ist geredt worden, daz wir vnd dievon Rotemburg bederseit einen tag suchen sullen, also, daz wir vnd sie auf denMontag ezu naht nach vnsers herren leichnams tag nu schierst czu Nürembergsüllen sein, vnd wer das, daz die sache auf demselben tag niht gar geendetwürde, so solt vns der, den wir auz dem Rate czu Nüremberg genomen heten,einen andern tag bescheiden aber gen Nüremberg, Ynd den Sölten wir vnd dievon Rotemburg dann bederseit suchen vnd des niht sewmig sein. Wer ez auch,daz der vorgenant her Fridrich Sclienck, Heinrich Topler, oder der, den wirausz dem Rate nemen werden, einer oder mer abgiengen, ee die sach ein endenemen, So Sölten wir einen awsz vnserm Rate an des egenanten hern fridrichSchencken stat geben, oder an des stat, den wir ausz dem Rate czu Nüremberggenomen heten, Einen andern ausz demselben Rate nemen ongeuerde. Giengaber Heinrich Topler abe, So sullen die von Rotemburg einen auz irem ynnernRate an sein stat geben, vnd auf denselben sol ez aber bleiben vnd besteen inder weise, als vorgeschriben stet. Auch so ist geredt vnd geteydingt worden,daz wir vnd auch die von Rotemburg bederseit yederteil sein czusprüche inden nehsten vierczehentagen beschriben vnd besigelt sol senden BerchtoldPfinczing gen Nüremberg, vnd der sol die iurbaz yedern teil schicken. Auchso ist geredt vnd geteydingt worden vmb Hansen Wernt, daz'das besteen sol,als wir vorgenanter Burggraf Fridrich, Berhtold Pfinczing, Mertein vnd Peterdie Hall er vnd auch Herdegen valczner wol wiszen, vnd sol auch derselb HansWem vnd das sein hieczwischen vnd Pfingsten nu schierst sieht frid vnd ge-leite czu den von Rotemburg bey In vnd von In haben on geuerd, vnd er solsich auch vmb alle sache in Ir gnade geben vnd Irer gewiszen empfelhen, wazsie Im tun; Vnd waz sie Im dann tun, daran sol Er sich benugen laszen vndsol darauf genczlichen mit In berichtet vnd besünet sein ongeuerde. Ynd dasauch das alles, als vorgeschriben stet, getrewliehen gehalten vnd volfurt werde011 allers Iaht geuerde, des czuvrkunde geben wir obgenanter Burggraf Fridrichfür vns vnd die vnsern disen brief, versigelt mit vnserm anhangendem Insigel.Darc-zu haben wir gebeten die Erbeni vnd weisen die Burgere des Rats der Statczu Nüremberg, daz sie Ir Insigel czu dem vnsern czu geczewgnüsz gehangenhaben, In on schaden, vnd wir, die Burgere des Rats des (sie!) Stat czu Nürem-berg, Bekennen auch, Daz wir vnser Insigel an disen brief also gehangen haben,